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Zitat von mar
(26.01.2007)
Armenier gehen auf Türken zu
Istanbul - Eröffnet das Entsetzen über den Mord an Hrant Dink die Chance für eine Versöhnung von Türken und Armeniern? Der armenische Vizeaußenminister Arman Kirakosian wartete nach einem Beileidsbesuch bei Dinks Familie in Istanbul mit einem überraschenden Angebot auf. Armenien sei ohne Vorbedingungen zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit der Türkei bereit, sagte er. Der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan sagte eine ernsthafte Prüfung des Vorschlags zu. Auch innenpolitisch werden jetzt von ihm Konsequenzen aus dem Mord an Dink gefordert. So schloss sich der mächtige Wirtschaftsverband Tüsiad dem Ruf nach einer Abschaffung des "Türkentum"-Paragrafen 301 an.
Obwohl sie eine 300 Kilometer lange gemeinsame Grenze haben, gibt es zwischen den Nachbarn Türkei und Armenien nicht einmal einen Grenzübergang. Das Verhältnis wird durch den Streit um den türkischen Völkermord an den Armeniern 1915 sowie den Karabachkonflikt belastet, in dem die Türkei auf der Seite Aserbaidschans steht. Die Türkei befürchtet wegen der Ereignisse im Ersten Weltkrieg Gebiets- und Entschädigungsforderungen. Dies macht Kirakosians Zusicherung, Eriwan wolle diplomatische Beziehungen zu Ankara ohne Vorbedingungen, aus türkischer Sicht bedeutsam.
In der Vergangenheit scheiterten alle Schlichtungsversuche. Nach dem Mord an Dink aber habe es eine rege "Begräbnis-Diplomatie" gegeben, schreibt die Zeitung "Sabah". Kirakosian habe sich in Istanbul mit dem Kaukasus-Abteilungsleiter des türkischen Außenministeriums getroffen. Demnach bewertete Ankara die armenischen Vorschläge als "vorsichtig positiv". Auf Kirakosians Initiative angesprochen, versprach der Premier eine rasche Reaktion seiner Regierung.
In einer Rede wandte Erdogan sich gegen einen "rassistischen Nationalismus" in der Türkei. Damit spielte er auf den Chef der rechtsgerichteten Partei MHP, Develt Bahceli, an, der den Teilnehmern der Trauerkundgebung für Dink einen "Kreuzzug" gegen türkische Nationalisten vorgeworfen hatte. Nach der Bombendrohung einer rechtsextremen Terrorgruppe auf Dinks Zeitung "Agos" erhielt das Redaktionsgebäude in Istanbul Polizeischutz. Susanne Güsten
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hallo,
ich wollte nur eine bemerkung zum annäherungsversuch der armenischen regierung abgeben!
dies ist nichts als ein taktischer schachzug der armen. regierung!
denn eins muss man wissen.so lange es im armenischen grundgesetz und verfassung die gebietsforderungen einiger städte ostanatoliens fest verankert ist ,kann und wird keine türkische regierung ,egal ob links oder rechts gerichtet,keine diplomatischen beziehungen aufnehmen!
du schreibst vom türk. völkermord an den armeniern!!
1915 gab es definitiv kein völkermord!man muss die geschichte richtig kennen und analysieren bevor man solche hochgefährliche behauptungen verbreitet!
ich habe in istanbul und ankara die archive der damaligen osmanischen regierung rechechiert.es stimmt das circa 650 000 armenische bürger aber auch circa 400 000 muslimische türken und kurden gestorben sind.wie kam es dazu??
bis dahin hat man in frieden beisammen circa 900 jahre ohne probleme zusammen gelebt!im 1. weltkrieg waren die osmanischen soldaten an vielen fronten beteiligt!trotz technischer überlegenheit der engländer und russen war es nicht der erhoffte schneller siegeszug !dies war auch ein wichtiger faktor warum man armenische rebellen im land mit geld und waffen unterstützte damit die osmanen eine im landesinneren bürgerkriegsähnlichen zustand bekamen!
die armenischen rebellen gingen in ostanatolien mit allergrösster gewalt gegen die muslimischen türken und kurden vor.es gab regelrechte massaker !ebenfalls wurden die nachschubkonvois der osm.armee angegriffen!!hier musste die osm.armee reagieren und hat auch mit grosser härte zurückgeschlagen.
aber auch türkische und kurdische bürger töteten aus rache armenier!aber alles als reaktion !!
die osmanische armee fing an ,die armenier in den ostgebieten ,umzusiedeln und dabei starben die meisten durch die schweren witterungsbedingungen und hunger!
deshalb finde ich es absoulut nicht in ordnung wenn man von einem "völkermord "spricht!von den tausenden toten muslimischen kurden und türken,die nachweislich ermordet worden sind, wird niemals erwähnt!
das naziregim verübte ein völkermord an de juden!kann keiner wiedersprechen!
jetzt bitte ich alle, die vom völkermord sprechen ,hier ein vergleich zu ziehen!
ich könnte noch weitere details auflisten aber dies müsste auch jedem irgendwie eine objektive sichtweise geben!
gruss kadir