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Alt 28.02.2007, 12:33
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Theta Theta ist offline
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AW: Short-story Theta

... nun gut. eine kurzgeschichte. auch das will angegangen sein. vor allem dann, wenn ich wild an irgendwelchen entscheidungensknöpfen herumdrücke *lacht*
nur stellt sich mir wieder ein riese auf meinen weg, der erst bezwungen werden will. vielleicht fehlt mir auch das richtige passwort?
.... hmm... okay, ich bin nun per definition ein schriftsetzer, ein tintenkleckser... sitze vor meinem leeren blatt, der mich gelangweilt angähnt und eselsohren macht.... ich höre mein ungeschriebene geschichte wie ein esel schreien "du esel, lass das lieber bleiben!"...
ich schreibe hier zwar schon eine ganze weile, nur mir fällt nichts ein. keine idee, kein weg sich mir öffnet, keine inspiration in meinen hirnwindungen sich entzündet... die gleiche leier, das gleiche muster, der gleiche riesen ungeheuer!
brauche ich ein titel?... nein, das ergibt sich wohl. brauche ich eine geschichte, eine figur? ja, aber wer soll was wann wie wo warum.... uah... mich kotzt es jetzt schon an!
ich versuch mal meine ersten wackligen babyschritte, vielleicht ergibt sich was daraus (hoffe nur, dass sich die leser dabei nicht übergeben! *lacht*)
szenario uno:
es war eines der trüben tage, wo ich mit diesem gefühl aufwachte "bleib liegen und schlaf weiter". aber nein, wie immer hörte ich meiner inneren stimme nicht zu, wie immer wollte ich mich in gefahren bringen und mich in prügeleien verstricken und meine wunden am körper stolz wie orden zu den frauen tragen, um ihnen zu imponieren... sie lieben mich, sie lieben meine angstlosigkeit, sie liebten mich, wie ich war: roh, ungeschliffen, hart... aber das herz am rechten fleck.
(kameraschwenk auf die zischende kaffemaschine. von fernen hörte man jemanden im bad singen, falsch, aber fröhlich; autos rasten am offenen fenster vorbei; die katze saß im sofa und schaute mich mit ihren klaren dunklen augen an...)
ich beobachte aufmerksam, was da war. ich spürte keine weitere anzeichen dafür, dass der tag mir was schlimmes bringen würde. ich war enttäuscht und schlecht gelaunt und der typ im bad nervte mich. ich schlug drei mal kräftig gegen die wand und brüllte "ruhe!!!". schnelle bewegungen, das wasser lief nicht mehr und dann war alles still. kein mucks war mehr zu hören. die katze war auch nicht mehr auf ihrem platz.... so liebte ich es. alle verkrochen sich in ihre löcher. sie hatten angst vor mir, vor meiner stimme, vor meiner art zu leben.... niemand hier war eine herausforderung für mich. ganz klar. ich war in eine falsche zeit hineingeboren. "eine kampf von man zu man in einer arena", dachte ich mir. das wär's... ich weiß nicht, ich weiß nicht... einen augenblick lang sah ich mich wirklich in der arena stehen, in einer siegerpose, umgeben von tosendem publikum, die mich bewunderten.... mein körper stählern und von blut überströmt....
meine visionen verschwanden plötzlich und mein blödes grinsen verblaste geschwind, als mich ein klopfen an der tür in die realität zurückholte. ich ging schnaupend auf die tür zu. gott weiß, was ich mit diesem kerl tun würde. ich riss die tür auf und wollte den typen zur schnecke machen... vor mir stand aber ein kleines mädchen. sie hatte ein stofftier in der einen hand, in der anderen streckte sie mir ein brief entgegen.......


*fortsetzung folgt*


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Geändert von mar (11.03.2007 um 23:08 Uhr)
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