|
AW: Lyrik - ben benim
Ich sehe
Leichen, mit blutigen Speeren im Kreuz,
und Opfer, die erbracht wurden,
ohne mit der Wimper zu zucken,
wegen Prinzipien, aus Stolz.
Der Feind ist unsichtbar und ist kein Feind.
Lächelnd, kommt er auf dich zu,
mit einem süßen Trank lockt er dich.
Sein Dolch wird auch dein Herz durchstossen.
Es wird dunkel. Ich befinde mich auf einem Schlachtfeld.
Der Boden mit Blut getränkt, mit Schuld gedüngt.
In der Luft liegt der Geruch von Zorn.
Ekelerregt verlasse ich den Schauplatz.
Es ist nicht immer leicht, zu lieben.
Doch um zu hassen dafür umso mehr.
Und ehe man sich versieht, wird aus dem einstigen Luftschloss
ein blutiges Schlachtfeld.
__________________
Um die Welt zu verstehen, bedarf es nur eines Wortes - Gegenseitigkeit.
|