Auch nach dem Beschluss von Neuwahlen in der Türkei planen Gegner der islamisch-konservativen Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan weitere Massenproteste.
Mit einer an diesem Samstag in der südwesttürkische Provinzstadt Manisa geplanten Kundgebung wollen die Organisatoren an Großdemonstrationen in Ankara und Istanbul anknüpfen, bei denen jeweils Hunderttausende zur "Verteidigung der Republik" und gegen eine befürchtete Islamisierung der Türkei auf die Straße gegangen waren. Manisa ist der Wahlkreis von Parlamentspräsident Bülent Arinc, der den konservativen Flügel der Regierungspartei AKP vertritt.
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