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Zitat von ernamueller
Laut einem Artikel der Ruhruni Bochum gäbe es 13 % mehr Professorinnen in der Türkei als in Deutschland. Wenn ich mir vor Augen führe, dass laut Wikipedia 18 % der Frauen in der Türkei Analphabeten sind (nur 6 % die Männer).
Unter diesen Gesichtspunkten wäre das "mehr" von 13 % sogar noch mehr im Vergleich. Ist dies wirklich durch:
wie "Wo gibt es diese Phänomene denn in der Türkei"
"eine andere Einstellung zu Karriere"
oder "biertreffen"
begründbar? Gilt das denn nicht auch für die Türkinnen?
Nur - was kann es sein?
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Nach meiner Einschätzung könnte es dafür zwei Gründe geben, beide unter großem Vorbehalt, weil ich dafür die Situation in der Türkei einfach zu wenig kenne.
Zum einen vermute ich, dass die Frauen, die sich dafür entscheiden, Karriere zu machen, auf ein größeres privates Netzwerk zurückgreifen können, das sich um den Alltagskram kümmert (Kinder, Haushalt). Sei es die hier gern erwähnte Großfamilie oder schlichtes Dienstpersonal.
Zum anderen vermute ich, dass in der Türkei wie in den meisten anderen Ländern auch der Mutterwahn nicht so verbreitet ist wie hier, so dass die Frauen nicht unter so großem Entscheidungsdruck stehen.