
26.08.2007, 10:05
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AW: in 28 Tagen um die Welt
Fünfte Etappe San Francisco
San Francisco, die Weltstadt auf einem Pulverfass. Unter der Stadt brodelt es, süd-südöstlich zieht sich die San Andreas Verwerfung ihren Weg und die neueren Hochhäuser sind durchweg erdbebensicher konstruiert worden. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb wirken Stadt und Großraum wie ein Magnet, nicht nur auf Touristen. Im Süden stehen im Palo Alto District die modernsten Universitäten für Physik und Chemie. Wenige Meilen ostwärts schließt sich das Napa- an das Silliconvalley und im Norden geht es gleich hinter Sausolito hoch zu den Redwoods. Für USA-Reisende dient die Stadt mit den steilsten Autostraßen als Ausgangspunkt für Reisen in den mittleren Westen oder die Küstenstraße, vorbei an Hearth-Castle nach Los Angelas und Santa Barbara. Die Steilküstenroute zählt zu den schönsten der Welt und macht am meisten Laune, wenn man sich ein Convertible, also ein Cabriolet mietet und sich zwei drei Tage Zeit nimmt.
Sausalito ist fast genauso alt wie Sanfran, wurde aber erst sehr viel später von der Tourismus-Industrie entdeckt, da es nur per Auto oder Fähre erreichbar war. Inzwischen gibt es gut ausgebaute Fahrrad- und Fußwege über die Golden Gate Bridge und auch ein paar nette kleinere Hotels, die durchweg günstiger und gemütlicher als die großen Häuser auf der anderen Seite sind. Ein Abstecher, oder besser noch ein zwei Tage lohnen sich allemal!
Chinatown, Cablecar, Pier39, … alles was im Reisführer aufgezählt ist, lohnt auch der näheren Betrachtung. Noch immer dürfen/müssen Einwohner und Touristen die alte StraßenSeilbahn eigenhändig herumdrehen, in Chinatown wohnen definitiv nur Chinesen und auf dem Pier39 gibt es alles, wes das Tourieherz höher schlagen lässt. Vor dem Start in den USA-Urlaub, ob per PKW, oder Wohnmobile (RV), sind zwei Tage das absolute Minimum!
Nahverkehr wird groß geschrieben, auch wenn es faktisch keine Untergrundbahn gibt, wegen der verschachtelten Hügel und der Erdbebengefahr. Aber Straßenbahnen (Siemens) und Busse(Iveco, Neoplan & Mercedes) sind günstig und bedienen ein Netz, dass seines Gleichen sucht und auch die Taxen sind, wie überall in den USA, erschwinglich und jederzeit präsent.
Hotels sucht man sich am besten von Deutschland aus im Internet. Am billigsten fährt man bei Pauschalangeboten, oder über reine Onlineanbieter. Unbedingt lokale Feiertage und Messen beachten, sonst kann’s heftig teuer werden. Die Wochenenden sind, anders als in Deutschland, oft bis zu doppelt so teuer, da US-Amerikaner, aufgrund ihres geringen Urlaubsanspruchs, Wochenendreisende sind.
So, das war es dann auch endlich. Vielen Dank an alle für das gezeigte Interesse. Wer nähere Infos über das eine oder andere Reiseziel haben möchte, kann mich gerne kontaktieren.
noch einen schönen Sonntag, Jörg
ENDE
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Daß alle Menschen Brüder sind, erinnert nicht zuletzt an Kain und Abel.
(Hans Kasper (*1916))
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