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Alt 26.08.2007, 10:44
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sdost sdost ist offline
TT-Schreck
 
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Filme die man nun nicht mehr sehen muss

Wir kennen doch alle das Problem der Freizeitgestaltung. Im Fernsehen läuft gerade die 45te Wiederholung des Klassikers „12Uhr Mittags“, ein paar Beiträge bei TT wollen geschrieben sein und der Nachbar hat aus Sorge die Polizei verständigt, weil er uns seit einigen Monaten gar nicht mehr gesehen hat. Um ein wenig Hilfestellung zu leisten habe ich mir vorgenommen hier ein kleines Lexikon des Films zu schreiben. Jeder User kann dann selbst entscheiden, ob er sich den besprochenen Film überhaupt noch ansehen will.

„Der Glöckner von Notre Dame“ Dieser Film hat Maßstäbe gesetzt. Gleich mehrere, gesellschaftlich skandalträchtige Problembereiche werden dort behandelt. Im Mittelpunkt steht ein geistig und körperlich behinderter Kirchenmitarbeiter. Er verliebt sich heftig in eine Italienerin, die im Film von der Zigeunerin Sophia Loren dargestellt wird. Besonders die Arbeitssituation des Glöckners hatte damals die Gewerkschaften auf die Barrikaden getrieben. Nur durch akrobatische Leistungen konnte der Glöckner seine Arbeit verrichten. Fazit: Den Film muss man sich nicht antun, ist doch der Anspruch, die besonders interessante Thematik Sex zwischen Angehörigen einer gesellschaftlichen Randgruppe und Behinderten ungeschminkt darzustellen, kläglich gescheitert.


„Ein Mann sieht rot“ Dieser Film war zu Beginn der 70ger Jahre heftig diskutiert worden. Charles Bronson spielt einen New Yorker Taxifahrer, der das Pech hat ständig an rote Ampeln zu geraten. Psychisch am Ende, besorgt sich Bronson eine Waffel und verspeist nun genüsslich an jeder Ampel ein Stück davon. Aufgrund heftigster Proteste der Taxifahrer wurde der Film noch vor dem Kinostart neu geschnitten und kam dann als der uns bekannte Actionstreifen in die Kinos. Fazit. Die ursprüngliche Fassung hatte den Charme des New York der Taxifahrer als moderne Outlaws erheblich besser dramaturgisch beleuchtet.


„King Kong“ Der Regisseur des Films berichtete vor der Premiere des Streifens von der eigentlichen Idee die dem Film zugrunde liegt. „Meine Frau und ich besuchten den Oldenburger Zoo und standen ehrfürchtig vor dem Gehege der Gorillas. Der dortige Silberrücken kraulte sich völlig schamlos in der Schamgegend. Das ließ meiner Frau keine Ruhe und wir verließen daraufhin im Laufschritt den Zoo um nach Hause zu eilen. Dort riss mir schon vor der Haustür meine Frau die Kleider vom Leib. Seitdem sind wir jede Woche in den Zoo gegangen.“ Fazit: Der Film thematisiert die geheimen Wünsche der Frau nach starken, behaarten Armen. Freud hätte seine helle Freude gehabt


„12 Uhr Mittags“ In diesem Film geht es um den Koch Gary Cooper, der durch eine missglückte Bohnensuppe den Hass eines Restaurantbesuchers auf sich gezogen hat. Nachdem dieser Gast aus dem Krankenhaus entlassen wurde, wollte er sich nach dem Rezept dieser Suppe erkundigen. Gary Cooper muss erleben, wie er allein auf sich gestellt den verärgerten Gast besänftigen muss. Fazit: Dieser Film läutete eine ganze Serie an Kochsendungen im Fernsehen ein. Tim Mälzer wäre ohne 12 Uhr Mittags gar nicht möglich


„Wenn der Postmann dreimal klingelt“ Der Film thematisiert den harten Arbeitsalltag eines US-Amerikanischen Postboten. Schauspieler Jack Nicholson war nach dem Ende der Dreharbeiten ein psychisches Wrack, dem Alkohol verfallen und dem Wahnsinn nahe. Erst Jahre später konnte er nach mehreren Therapien angstfrei über seine Rolle sprechen. „Nie hätte ich gedacht, dass Briefträger solch einen harten Job machen“ Fazit: Ein jede Konvention sprengender Film. Ständig wird geleckt und geklebt. Die Briefmarke als Symbol unserer verkommenden Welt?



"Conan der Barbar" Ursprünglich sollte Arnold Schwarzenegger einen etwas grobgestrickten Frisör darstellen. Arbeitstitel des Films damals "Conan der barbarische Barbier." Leider waren die verbalen Fähigkeiten des hoffnungsvollen Nachwuchsschauspieler derart begrenzt, dass sich der Regisseur kurzerhand entschloss, den Filmstoff den Verhältnissen anzupassen. Fazit: Schwarzenegger in der Rolle eines Friseurs wäre sicher eine entscheidende Weichenstellung für die weitere Karriere des Österreichers gewesen. Schade, dass es nicht hat sein sollen




Morgen befasse ich mich dann mit dem erfolgreichsten Werbevideo der Welt: „ein toller Käfer“ Außerdem gehe ich der Frage auf den Grund, warum Batman immer so einen engen Gummianzug trägt
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