Einzelnen Beitrag anzeigen
  #6 (Permalink)  
Alt 08.09.2007, 18:13
Benutzerbild von Forumstürke
Forumstürke Forumstürke ist offline
TT-Stammposter
 
Registriert seit: 13.07.2007
Ort: NRW
Alter: 17
Beiträge: 1.038
Thanks: 81
Thanked 175 Times in 97 Posts
AW: NPD stärker als SPD

na toll, einige lernen echt nicht aus der geschichte und wählen wieder solche idioten, die deutschland in den abgrund regieren werden, hier hab ich mal etwas, was ich und mein freund mal woanders geschrieben hatten

Teil1:

Forderungen der NPD:
1. Stoppung und Reduzierung der ,,Überfremdung'' durch Nichtdeutschgeborene.
2. Anerkennung der Hausfrau als Beruf
3. Wiedereinführung der D-Mark
4. Austritt aus NATO, EU und G8
5. Abzug aller ausländischen Streitkräfte in Deutschland
6. Abschaffung des Asylrechts
7. Stoppung der Zahlungen in internationale Fonds
8. Wiedereinführung der Todesstrafe
9. Umwandlung der BRD von einem demokratischen in einen autoritären Staat
10. Annexion der verlorenen Staatsgebiete von 1937
11. Revision der Geschichtsschreibung über die NS-Zeit

Das alles arbeite ich jetzt Punkt für Punkt sachlich und objektiv durch. Das wird n bisserl dauern aber dafür darf hinterher keiner sagen ich wäre der ,,Propaganda der BRD’’ erlegen. Ich bin der Überzeugung, dass die Ziele der NPD so schwachsinnig sind, dass sie selbst einer objektiven und rein auf Tatsachen basierenden Untersuchung nicht standhalten können.
Also: *Meinung ausschalt*

Erster Punkt: Stoppung und Reduzierung der ,,Überfremdung'' durch Nichtdeutschgeborene:
Dies soll geschehen durch einen totalen Einwanderungsstopp. Dadurch würde der Einwanderungsfluss nach Deutschland selbstverständlich versiegen. Alle Deutschen, die einen Migrationshintergrund haben, sowie alle Ausländer sollen ausgebürgert und des Landes verwiesen werden. Das wären insgesamt 15,3 Millionen Menschen.

Folgen: In Deutschland fehlen plötzlich die Arbeitskräfte. Es werden ungefähr 5-6 Millionen Arbeitskräfte gesucht. Wer soll die ersetzen?
Natürlich hat eine solche Ausbürgerung auch wirtschaftliche Folgen: Es fallen 15 300 000 Konsumenten weg, Geschäfte und Läden gehen pleite, nahezu jedes kommerzielle Unternehmen wird schmerzhafte Einbußen haben. Als Beispiel die Immobilienbranche: Durch den Wegzug der Menschen würden auf einen Schlag hunderttausende Wohnungen frei. Daraus resultiert ein Überangebot an Wohnungsraum, das schlecht für Immobilienmakler und die Baubranche ist Konsequenz: Entlassung von deutschen Arbeitskräften.
Die Sozialkassen werden teilweise entlastet, das stimmt. Diese Geld ist aber nicht über, es wird benötigt um die neuen deutschen Arbeitslosen zu unterstützen. Diese benötigen nochmals Geld, um sich umschulen zu lassen.

Fazit: Wirtschaftlich unsinnig! Die heutige Republik hat mehr Arbeitsplätze als gebürtige Deutsche. Sie braucht arbeitende Ausländer.


Zweiter Punkt: Anerkennung der Hausfrau als Beruf:
Das ist gut für jede Hausfrau. Sie managt den Haushalt und bekommt dafür vom Staat Geld. Die Zeit als Hausfrau wird der Rente als ,,berufstätig’’ angerechnet.
Folgen:

1. Fall: Allgemeine Finanzierung der Hausfrauen neben einem berufstätigen Ehemann: Der Staat hätte auf einen Schlag Millionen von Hausfrauen zu versorgen. Er muss Kredite in nie da gewesener Höhe aufnehmen, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Durch das entstehen von Tausenden Doppelverdienerfamilien schießen die Preise in die Höhe. Wirtschaftliche Konsequenz: Eine dritte Inflation!

2.Fall: Nur Finanzierung der Hausfrau neben einem nicht berufstätigen Ehemann: Es werden zwar deutlich bessere Lebensverhältnisse für die Familie erreicht, jedoch bedeutet dies für den Staat neben dem Arbeitslosengeld eine Neubelastung von mehren Milliarden Euro. Manchen Familien würde es so gut gehen, dass der Mann gar nicht mehr arbeiten muss. Konsequenz: Erneutes Wegfallen von Arbeitskräften, die anschließend dem Staat auf der Tasche liegen.

Folgen in BEIDEN Fällen: Durch Anerkennung der Hausfrau als Beruf müssen die Rentenkassen diesen Menschen, die vorher nichts eingezahlt haben, Rente bezahlen. Die Pleite aller deutschen Rentenkassen ist unabwendbar.

Fazit: So ehrenhaft der inoffizielle Beruf der Hausfrau ist, auf Rücksicht auf die Sozialkassen in Deutschland darf die Hausfrau als Beruf nicht anerkannt werden. Es würde die sowieso schon stark belasteten Sozialkassen unweigerlich in die Pleite führen.


Dritter Punkt: Wiedereinführung der D-Mark:
Die BRD tritt aus der Währungsunion aus und führt wieder die Deutschmark ein.

Folgen: Dadurch, dass die Mark nicht wie der Euro durch die Wirtschaft anderer Länder gebunden ist, steigt die Inflation auf mindestens den alten Stand vor der Euroeinführung, also ein Sprung der Teuerungsrate von 1,29% auf mindestens 2,60%. Die neue Mark müsste komplett neu geprägt bzw. gedruckt werden, da man die alte Mark vernichtet hat. Das kostet den Staat wieder Geld. Wirtschaftliche Konsequenzen: Der internationale Handel wird extrem erschwert. Die alten Umtauschgebühren fallen wieder an, die neu entstandene Mark ist schwächer als der Euro. Die ständigen Eurokonkurrenten, der amerikanische Dollar, der japanische Yen und der chinesische Renminbi erstarken durch die Schwächung des Euros. Der Import wird teurer, der Export, eine für Deutschland wichtige Einnahmequelle, wird unrentabel. Importwaren wie Teile für den Maschinenbau, Rohstoffe aus Lateinamerika und Asien und Konsumgüter wie z.B die Schokolade werden um ein vielfaches verteuert. Erneutes Entlassen von Arbeitskräften.

Fazit: Durch die Wiedereinführung der D-Mark wird das nationale Gefühl der Deutschen gestärkt, die Sehnsucht der Menschen, wieder die Mark in den Händen zu halten, ist befriedigt. Allerdings hat das Geld viel an Wert verloren, der deutsche Lebensstandard sinkt, Deutschland hat sich selbst geschwächt.


Vierter Punkt: Austritt aus NATO, EU und G8:
Austritt der BRD aus der North Atlantic Treaty Organisation, aus der Europäischen Union und der G8-Gruppe. Dies soll Gelder einsparen und das Land weniger an andere Länder binden. Man will keine Regeln befolgen, die von anderen Staaten mitentwickelt worden sind.

Folgen: Ernsthafte internationale Isolation der BRD. Deutschland verliert auf einen Schlag viele wichtige Verbündete, gewinnt dafür an Sympathie in Staaten wie dem Iran, Syrien und ähnlichen totalitären Regimen. Deutschlands Interessen werden nun in der NATO, EU und der G8-Gruppe überhaupt nicht mehr beachtet, weil es keinen mehr gibt der sie vertritt. Während diese Länder immer mehr und besser zusammenarbeiten und wirtschaftliche Bündnisse schließen, bleibt die BRD außen vor. Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation Export- und Importgebundener Unternehmen. Deutschland muss sich nun nicht mehr an militärischen Operationen beteiligen, was es vorher sowieso nur ein einziges Mal musste (Ausrufung des NATO-Bündnisfalls der USA am 12.09.2001 als Sofortreaktion auf die Anschläge vom 11.09.2001). Der Standpunkt der NPD, das Geld für NATO, EU und G8 würde in so einem Fall in Deutschland bleiben, ist teilweise richtig. Direkt gesehen bleibt das Geld in Deutschland, allerding verliert die deutsche Wirtschaft mehr Geld durch diese Isolation als durch die Mitgliedsbeiträge. Eine Auskopplung Deutschlands aus dem EU-Binnenmarkt erschafft alle bürokratischen Hürden neu, die es mit dem Binnenmarkt nicht mehr brauchte. Richtig ist, dass sich so ausländische Unternehmen schwerer in Deutschland ansiedeln können. Im Gegenzug fällt es deutschen Unternehmen aber deutlich schwerer, ins Ausland zu expandieren und dort ebenfalls Umsatz zu machen.

Fazit: Eine solche Isolation Deutschlands ist wirtschaftlich und sicherheitspolitisch untragbar. Bürokratisch gesehn verfällt man in die Anfangszeit des Kalten Krieges, also in die 50er Jahre, zurück. Deutschland steht ohne starke Verbündete da, die in Notsituationen helfen könnten. Die gesamte deutsche Wirtschaft müsste sich aufs Inland konzentrieren, da der internationale Handel unrentabel werden würde. Deutsche Spitzenunternehmen wie DaimlerChrysler, ThyssenKrupp oder Aldi würden empfindlich geschwächt werden. Der Import von in Deutschland nicht vorkommenden Rohstoffen wie z.B diverse Erze, wäre extrem teuer. Es hat schon seine Gründe gehabt, wieso die Welt immer mehr zusammengewachsen ist und internationale (Handels-)Bündnisse geschlossen wurden.


Fünfter Punkt: Abzug aller ausländischen Streitkräfte in Deutschland:
Alle ausländischen Truppen sollen sich aus Deutschland zurückziehen, weil dies hier ein freies Land ist und die BRD keine ausländischen Streitkräfte in ihrem Staatsgebiet wünscht.

Folgen: Die Staaten, die noch Truppen in Deutschland haben (USA, Vereinigtes Königreich, Frankreich), würden ihre Truppen zurückziehen, wenn der deutsche Staat das wünscht. Allerdings muss mit beachtet werden, dass die ausländischen Truppen tausende von Arbeitsplätze sichern. Die Soldaten müssen ernährt werden, diese nutzen die Naherholungsangebote wie z.B Schwimmbad, Kino, Theater u. Ä. Da mit den Soldaten oftmals die Familien mit nach Deutschland ziehen, würden mit diesen Familien wichtige Konsumenten wegfallen. Die wirtschaftliche Region um die ausländischen Kasernen würde empfindlich geschwächt werden. Konsequenz: Entlassung von Arbeitskräften.

Fazit: Es stimmt, Deutschland müsste keine ausländischen Streitkräfte mehr auf seinem Hoheitsgebiet dulden. Dafür müssten aber Tausende von neuen deutschen Arbeitslosen versorgt werden.

Geändert von Forumstürke (08.09.2007 um 18:23 Uhr).
Mit Zitat antworten