ich bin im niemandsland gestrandet ,
als ich das tor der namenlosen durchschritt.
im großen nichts fand ich verlorene zwischenräume,
die leer zwischen den unsichtbaren mauern hingen.
ich spürte den vergangenen schritten nach
die sich im uferlosen verliefen und dann doch
im nachhall zwischen den nächtlichen mauern
verloren und im tiefen brunnen versanken.
ich bin hier ein namenloses wesen,
das zu erkennen keiner worte bedarf
nur buchstaben geben meiner hülle gestalt,
und worte, die keiner ergründet.
ich bin im niemandsland gelandet,
und es zählt schon längst mein inkognito nicht mehr.
hier weiss jeder, das alles vergessene
nur in einen alten koffer passt
veröffentlicht unter : MAR
in der Frankfurter Bibliothek 2007 / Brentano-Gesellschaft
ps:
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