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Alt 10.12.2007, 22:50
Genevieve
 
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DOC ASKIM oder: das Tagebuch einer ziemlich verrückten Woche

So, Ihr Lieben,


tt geht wieder und ich kann mein "Tagebuch einer verrückten Woche" nun hier posten...los gehts!




In der Nähe von Istanbul, ein kleiner Ort am Meer. Es weht ein kalter Wind, auf dem Balkongeländer streunt eine Katze entlang. Das Zimmer ist ein wenig überheizt und das knallgelb der Wände harmoniert nicht wirklich mit dem rosarot des Bettüberwurfs. Wie anders noch heute Nachmittag die Welt des 4- Sternehotels mit dem Blick über das Lichtermeer von Bursa und der alten Moschee aus dem 14. Jahrhundert nebenan, deren Ezan ein unendlich feines Gespür für die Feinintonation der beim jeweiligen Gebet zu verwendenden Skala. Aber das ist egal, ich habe Menschen um mich herum, die sich um mich kümmern. Denen mein Wohlergehen am Herzen liegt und die ich gerade einmal 48 Stunden kenne.
Das Handy liegt neben mir auf dem Bett. Keine Nachricht. Ich sollte schlafen, aber ich bin zu aufgedreht. Also hämmere ich lieber auf das Laptop ein, tippe eine Geschichte, die mir wahrscheinlich niemand glauben wird. Ein paar von Euch wissen jedoch, dass jede Zeile wahr ist…(Anmerkung: die Forumsversion hat ein paar Auslassungen, damit Personen nicht so leicht identifizierbar sind).

Das Wochenende vom 24./25.November

Ich hatte in Stuttgart ein ziemlich unterirdisches Mozart- Projekt zu spielen. Aber immerhin gab es einen Lichtblick: das TT-Treffen bei Aylin. Auch wenn ich vermutlich das Beste verschlafen hatte, war es ein großartiger Abend. Bei Aylin blieb ich bis zum am Montag Morgen. Dann gabelte mich einer meiner Chefredakteure auf, der zufällig in der Nähe angesiedelt ist, brachte mich zum Flughafen, drückte mir noch eine große Kiste mit Magazinen in die Hand, die ich bitte auf die türkische Post bringen solle (hierbei handelte es sich um die Nummer, in der einige Artikel von mir zum türkischen Musikleben erschienen waren. Meine damaligen Interviewpartner warteten schon sehnsüchtig auf ihr Belegexemplar). Auch ansonsten wurde ich noch mit Arbeit eingedeckt. Könnte ja jemand auf die Idee kommen, ich sei zum Vergnügen unterwegs…
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