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Alt 10.12.2007, 23:01
Genevieve
 
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AW: DOC ASKIM oder: das Tagebuch einer ziemlich verrückten Woche

Donnerstag, 29. November

Am Morgen versaubeutelte ich es dann bei Männchen total, das gab ayip- Highscore: Doc Askim schlich sich früh rein, wo hätten wir uns auch sonst treffen sollen, der Mann war ja in einer ständigen Panik, gesehen zu werden. Wir waren später sogar so schlau, das Zimmer getrennt zu verlassen, aber als er seinen Rüssel aus dem Zimmer steckte, war Männchen gerade auf der Etage auf Spaziergang. Zu Mittag ging es dann raus in ein altes Dorf, leckeres Essen in einem historischen Haus, rumgelaufen und die Option, dass spätestens nach dem Wochenende Klartext gesprochen wird. Das war allerdings etwas, woran ich im Inneren schon nicht mehr glaubte.
Ich trieb mich erneut in Bursa rum, schnupperte Basarluft, brachte mein Hilfstürkisch weiter an den Mann und die Frau bis mein Handy erneut klingelte. Doc Askim aus dem Hotel „Wo bist du?“ Na hatte doch gesagt, was ich vorhatte. Er gabelte mich dann an der Ulu Cami auf, wir gingen essen, obwohl ich noch pappsatt war, zum Abschluss gab es geröstete Kastanien von einem Straßenverkäufer. Er sah noch einmal auf der Arbeit nach dem Rechten, kam dann wieder und saß brav mit mir in der Lobby bei cay zusammen. Und wieder hieß es: Abschied nehmen. Aber: das Wochenende sollte nur uns gehören und danach die Karten auf den Tisch, mit allen Konsequenzen. So, so…
Nicht wirklich hoffnungsvoll schlummerte ich, bewacht von Männchen, in meinem Viersternebett ein.
Vielleicht würde ja doch noch alles gut werden. Auch wenn mein Bauch was anderes sagte. Die latente Enttäuschung über den Mann, den ich die Tage erlebt hatte, konnte ich nicht so ganz ablegen…Erwartete ich zuviel? Ich weiß es nicht, aber mir ging es ganz und gar nicht gut bei der Sache…Liebe oder die Vorläufer davon fühlen sich irgendwie anders an. Ich bin 30, da kann man bei dem Thema schon ein wenig mitreden.
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