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AW: Der Weg nach Deutschland
Teil 2
Leider hatte Hasan Tagelang kein sonderliches Glück, und als er völlig resigniert auf einer Bank mitten im Stadtpark saß, kam Hüsnü auf ihn zu ( nur zu diesem Zeitpunkt wusste Hasan nicht, das Hüsnü – Hüsnü hieß), setzte sich neben Hasan auf die Bank. Nach einer weile – Hüsnü hatte Hasans Bündel bemerkt, fragte er Hasan , Gardes ( bedeutet Bruder/Schwester) wo kommst du her ? Was suchst du in ........? Hasan endlich froh einen Menschen getroffen zu haben, der die selbe ländliche Sprache sprach wie er, begann verzweifelt von seiner Reise aus dem Dorf in die Stadt ..... zu erzählen. Hüsnü der nach längerem Gespräch doch tatsächlich aus der selben Gegend stammte wie Hasan versprach ihm bei der Suche nach Arbeit zu helfen. Hasan solle an diesem Abend in dem Hotel ........... ( wäre jetzt Schleichwerbung – deshalb auch hier keine Namen) vorbeikommen und nach Hüsnü Usta ( Meister Hüsnü ) fragen. Hüsnü war Koch in diesem Hotel und Stadtbekannt für seine Lachmacun`s und Pide`s.
Hasan tat wie ihm Hüsnü geheißen und erschien in dem Hotel, fragte an der Rezeption nach Hüsnü Usta und wartete bis der ihn abholen würde. Die Zeit wollte einfach nicht vergehen – das waren vielleicht Qualen, lauter halb Nackte Frauen, die sich mit winzigen Stofffetzen bekleidet auf dem Sand rekelten, Männer die sie mit irgendetwas einschmierten, Frauen – die in der Öffentlichkeit rauchten und anscheinend Alkohol tranken. Hasan entschied sich nicht in diesem Hotel zu arbeiten. Ihm wurde bei diesem Anblick von Fleisch ganz schwindlig und wieder regte sich sein Körper und er sah dies ganze als eine Art von Test Gottes an. Fühlte er sich doch diesem Sündenpfuhl völlig ausgeliefert. Was waren das für Frauen und Männer ? Frauen hatten nicht im Meer zu baden – zumindest nicht so, in Kleidern und mit einem Kopftuch bedeckt, das wäre noch akzeptabel. Dann noch diese Bikini (das lernte Hasan später) Höschen – eine anständige Frau trug Knielange Unterhosen und mindestens einen Salvar (Pluderhose) und zwei Röcke darüber. Hasan konnte nicht glauben was er da sah – und wie er so über all dies nachdachte, erschien Hüsnü neben ihm. Hüsnü hatte gute Nachrichten – er hatte Hasan einen Job als Strandwächter in diesem Hotel besorgt. Seine Aufgaben waren – die Liegestühle Morgens aufzustellen, den Strand sauber zu halten, und abends die Liegestühle sowie die Sonnenschirme aufzuräumen. Hasan nahm die Arbeit dankend an und wie er noch Allah razi olsun zu Hüsnü sagte – antwortete dieser aber den Basis teilen wir. Almangarilari (Deutsche Bräute) geben gutes Trinkgeld. Ah und Hasan Gardes – wenn sie etwas mehr wollen, gib ihnen was sie wollen – du nimmst keinen Schaden. Oho du bekommst Geld, Handys, Kleider und was sonst noch alles. In diesem Moment wurde Hasan ganz bleich – Hüsnü erschrak und meinte, Hasan du musst das nicht machen – aber Hasan meinte nur , Abi ( Bruder) ich habe noch nie – du weißt schon was – gemacht. Ich bin Jungfrau ! Zu erst lachte Hüsnü, dann trat er ganz dicht an Hasans Ohr heran und sagte, Gardes aksama bendensin ( bruder heute abend bist du von mir). Gesagt getan, nach seinem Feierabend und der Erledigung der Formalitäten für Hasans arbeit, seiner Einquartierung in die Mitarbeiterzimmer, zogen Hasan, Hüsnü Usta und noch ein Freund von Ihm Hamdi los und für Hasans Notfall Abhilfe zu schaffen.
Fortsetzung folgt by sultansleyman 15.12.2007
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