Man
muss nicht tolerant sein. Alles, was unter Zwang passiert, sei es auch unter dem Druck der eigenen Erwartungshaltung oder der Erwartungshaltung des Umfeldes an einen selber, ist unecht und von Übel. Es wäre jedoch wünschenswert, wenn man so weit tolerant sein
könnte, den Mitmenschen Respekt und Verständnis entgegen zu bringen.
Dies gilt zum einen natürlich nur, wenn dabei nicht die eigenen Interessen und Vorstellungen so weit verbogen werden müssen, dass es man einem selber völlig gegen den Strich geht. Zum anderen kann ich diese Toleranz dann auch von meinen Mitmenschen erwarten. (Also auch von Migranten, die hier leben und von denen man manchmal den Eindruck hat, dass sie ihre Kultur uns hier aufoktruieren wollen mit der Prämisse, wir Westeuropäer seien völlig verdorben und ihre Vorstellungen die weitaus besseren

) da hörts auf