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Zitat von sdost
Das deutsche Strafrecht sieht für Nichtdeutsche die Abschiebung ins Heimatland vor, wenn bestimmte Voraussetzungen dafür vorliegen. Muhlis Ari, auch bekannt als "Mehmet", war einer der spektakulärsten Fälle. Nun sollen auch alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, den türkischen Gewalttäter, der in München gemeinsam mit einem Griechen einen alten Mann niederprügelte, in die Türkei auszuweisen. Der junge Mann will dies mit allen rechtlich ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern. Deutschland sei seine Heimat, die Türkei wäre ihm fremd. Das viele Leute die abgeschoben werden sollen ihre Verbundenheit mit Deutschland erst dann erkennen, wenn es in die ansonsten so geliebte Heimat der Väter geht, ist schon sehr erstaunlich. Natürlich fragt man sich, was eigentlich die Türkei mit diesen in Deutschland straffällig gewordenen soll. Die Türkei als Auffanglager für Verbrecher? Ist nicht Deutschland für diese Leute verantwortlich?
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In einem Bericht über den jugendlichen Straftäter Mehmet las ich kürzlich das er in der Türkei als Held gefeiert wurde.
Ansonsten bin ich dafür, das der türkische Gewaltäter, der ja auch hier geboren ist, in Deutschland für seine Tat zur Verantwortung gezogen werden soll. Das er sich mit allen Mitteln gegen eine Abschiebung wehren will ist mir klar, auch das er Deutschland als seine Heimat sieht ist nicht verwunderlich. Vor dem Vorfall hätte er sich wahrscheinlich anders geäußert.
Aber die aussicht auf einen türkischen Knast hat ihm da wahrscheinlich die Erkenntnis gegeben,das er hieher gehört.
