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Krankenhauserfahrungen eines leidgeprüften Patienten
"Tja, da kann ich nichts machen" war die Diagnose meines hartgesottenen Hausarztes als er sich mit meinem schmerzenden Bein befasste.
"Ab ins Krankenhaus, mein Kumpel Dr. Brecheisen braucht auch Geld"
So kam ich also ins Krankenhaus und wäre fast nicht aufgenommen worden. Mit spitzem Zeigefinger wies die Dame an der Aufnahme auf mich und schrie schrill: "Kameltreiber haben hier keinen Platz"
Wie immer warf sich meine liebe Oma ins Getümmel und bemerkte knapp, dass ich noch nie Kamele getrieben hätte. Das war allerdings eine Notlüge, denn eines meiner liebsten Hobbys ist das Kameltreiben. Ich bekam also doch noch ein Bett. Tränenreich verabschiedete sich meine Oma von meinem Zimmergenossen. Sie hatte in ihm einen abgehalfterten Schlagersänger erkannt, was sich aber später als Irrtum herausstellte. Mir winkte sie nur kurz zu, dann war ich den Ungläubigen ausgeliefert. Einige Lernschwestern hatten mich auf Wink der Dame an der Aufnahme ins Visir genommen, wollten Rasuren und Einläufe üben. Glücklicherweise hatte ich in Pfleger Detlef einen wahren Kumpel und Beschützer gefunden. Nur ihm ist es zu verdanken, dass ich weder einen künstlichen Darmausgang noch ein versteiftes Bein bekam. Am Tag meiner Entlassung erlitt ich allerdings einen Schock. Mir völlig fremde Leute wollten mich abholen. Ich protestierte heftig und rief nach Detlef. Eine Stunde später kam Oma mit einem anderen jungen Mann im Arm und übergab diesen an die Leute, die mich haben wollten.
"Eine dumme Verwechselung", sagte Oma. "Er gefiel mir so gut."
Nun musste sie also wieder mit mir vorlieb nehmen
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Frage nicht was ich für dich tun kann, sondern was du für mich tun kannst.
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