bonjour lale
also, als uns die Feldpolizei 1975 eine strafe verpassen wollte, weil unsere tochter, noch nicht schulpflichtig, wiesenblumen auf einer wiese am stadtrand von Ludwigsburg, pflügte, sind wir fast umgefallen.
auch früher hast du, lale, höchstpersönlich schäden verursacht, wenn du auf den wiesen spieltest ! eine wiese ist kein spielplatz sondern eine nutzfläche. wenn die buben da bierflaschen öffnen und hinterher bierflaschendeckel vom vieh herunter geschluckt werden, dann gibt's unheil!
Bei uns gab es Wiesen extra für Kinder, mit Fussballplätzen usw. Ich rede da von Wiesen, Grünflächen ohne Blumen, wo wir rumtrollen konnten.
meine mutter, jahrgang 1925, hat abi mit latein, deutsch und griechisch, damals seltenheitswert. ab 1947 war sie nudistin , vegetarierin, tierverteidigerin. von frischer luft und sonne kann ich dir einiges erzählen! ich kann dir nur sagen, das ist kein kriterium, schon gar nicht in einer gesellschaft mit gemischten religionen, die gegen einen teil von sowas sind. es ist vorbei... die kid's haben dieses recht nicht mehr, kornblumen mit den füssen zu zerstrampeln.
heute machen das die scouts und pfadfinder immer noch so oder ähnlich. nur es gibt einen rahmen. als ich kind war, gab es keins. wir spielten in bombenlöchern, ob leer, oder noch mit zündern und bomben bewohnt
Meine Generation spielte natürlich nicht in bombenlöchern, wir waren gerne draussen und immer wieder. Wir hatten auch keine Uhr, wenn er Dunkel wurde mussten wir nach Hause. Jedenfalls hatten wir Spass und mussten nicht unseren Wochenplan mit Aktivitäten in fremden Händen schmücken.
ja ja! aber heute gehört es doch fest zum leben dazu
Natürlich gehört es dazu, aber es heißt noch lange nicht, das es eine 24 Stunden beschäftigung wird.
die deutschen waren anderen völkern voraus, wegen ihrer erziehung, mit halbtagsschulen...
Eltern hatten mehr Zeit für Ihre Kinder, die Erziehung in fremde Hände zu geben, halte ich für erschreckend.
du hast es verstanden!
Hatte bisher nicht daran gezweifelt
salut