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der schluss-machen-thread
hallo tt-ler,
ich sinniere gerade über die dinge im allgemeinen und speziellen nach.
jeder von uns war wohl schon mal in der situation, dass er eine beziehung oder affäre oder wie man es auch immer nennen mag, beendet hat.
manchmal haben sich dabei dramen abgespielt, anderes wiederum ist nahezu lautlos über die bühne gegangen. manchmal war die entscheidung zum ende die pure erlösung, ein anderes mal hat das für vom kopf richtig befundene ende das herz noch ewig lange leiden lassen. manchmal haben wir uns getrennt, nur, um uns anschließend wieder zu finden und schließlich doch getrennt und festgestellt, dass es miteinander nicht geht, aber auch ohne einander nicht.
das große amen haben wir manchmal strategisch wie einen feldzug geplant, beim anderen mal ging es uns spontan und nebenbei von den lippen.
trotz allem scheint es nie den perfekten moment zum schluss machen zu geben. es gibt situationen, da hat man angst, schluss zu machen. es ist weniger die angst vor dem allein sein als die angst vor der reaktion des anderen. vielleicht die am wenigsten komfortable situation, die höchstens dadurch entschärft werden kann, indem man den anderen subtil soweit bringt, das aus zu sprechen? oder doch augen zu und durch ohne rücksicht auf verluste?
so unkompliziert liebesgeschichten manchmal beginnen, so vertrackt kann ihr ende sein, scheint es zumindest mir.
wie sind eure erfahrungen zum thema "schluss machen"? habt ihr über die jahre hinweg bei euch gewisse muster entdeckt, nach denen ihr immer agiert? seid ihr eher diejenigen, die beenden oder wartet ihr ab, bis die kiste sich totläuft?
ich freue mich auf eure antworten....
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