
21.03.2008, 08:32
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TT-Schreck
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AW: Rücktritt als politisches Oberhaupt Tibets
Zitat:
Zitat von marion44
warum sollte ich mit dem typen schreiben?
ist der bei tt??
also, eine satire ist ein witz, diese ganz besonders..von daher, gehört es bestimmt nicht in die sparte " aktuelle ereignisse"..wie genevieve schon sagte.
oder ist dir beim verlinken nicht aufgefallen das es eine satire war?
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@marion, du kannst ganz sicher sein, das ich das , was ich lese, auch verstehe... insbesondere satiren.
die satire ist ein legitimes stilmittel , die wirklichkeit , die in der satire anders sichtbar gemacht wird, als solche in einem prozess von intensiveren nachdenken , auf missstände , insbesondere in der poltik, aufmerksam zu machen . dies geschieht, indem die sprache zum beispiel als stilmittel eingestzt wird. und meist, wenn das erwartete dem nicht entspricht was man "gewohnt" war , sich empörung , oder unverständnis einstellt, setzt sich der denkprozess des betreffenden in gang. satire ist der blick in einen spiegel, wie erich kästner einst sagte, oder noch ganz ganz früher im simplicissimus stand. dort wurden auf gewalt, krieg und dummheit mit den mitteln der satire aufmerksam gemacht.
sehr oft relativiert die satire unseren blick auf unverständliches .so auch hier. auch der schmerz oder die trauer, verzweiflung oder auch das blanke entsetzen verlangen nach worten. mag es sein, das der eine oder andere mit satire wenig am hut hat,oder gar die ernsthaftigkeit dieses stilmittels nicht erkennt , aber wenn sie menschen aus der reserve lockt und auch urängste vor gewalt , krieg und ungerechtigkeit an die oberfläche bringt, und zum nachdenken anregt, wie man das alles bekämpfen kann, hat sie ihr ziel erreicht,...
z.b. das nachdenken über "bequeme" denkstrukturen, die zwar im trivialen tagesablauf ihre berechtigung haben, aber in aussergewöhnlichen situationen aufgebrochen gehören. vieles wird unreflektiert übernommen und die ermüdung des einfachen bürgers beim lesen einer tageszeitung oder beim hören der nachrichten ist so offensichtlich wie sonst nichts.
wenn ich eine satire bei aktuellen ereignissen poste, hat es einen sinn.
und wenn ich dich darauf aufmerksam machen, nachdem du kritik am autor äusserst, es doch dem autor selbst zu sagen, hat es auch einen sinn. denn ich finde es wichtig, wenn man sich zielgerichtet an die person wendet, deren /dessen satire dir unverständlich oder unbehaglich erscheinen.
nicht mehr und nicht weniger muss man da hineininterpretieren. dazu ist das thema und mein anliegen einfach zu ernst.
es ist ostern. nagelt nicht die denkfreiheit ans kreuz...
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Geändert von mar (21.03.2008 um 08:48 Uhr).
Grund: tippfehler korrigiert
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