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Alt 21.03.2008, 20:04
Anouk
 
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AW: Tibet: Journalisten ausgewiesen

Zitat:
Zitat von Elena Beitrag anzeigen
Heute sind es Tibeter...... und morgen vielleicht andere Nationen, darum geht es.
... und gestern waren's auch schon andere Nationen bzw. Volksgruppen. Wen interessiert z.B. noch Ruanda? Allenfalls nachträglich (bzw. makaber ausgedrückt: posthum) Betroffene, die sich durch den dazugehörigen Film (Hotel Ruanda) angesprochen gefühlt haben. Die UN hat damals weitgehend tatenlos zugesehen. Ging ja "nur" um den Mini-Staat Ruanda.
Und dem damaligen Südafrika-Tourismus hat die frühere Apartheid, soweit ich es mitbekam, auch keinen Abbruch getan. Weitere Beispiele klemme ich mir. Die gibt's zwar zuhauf, aber egal.

Jetzt ist es "nur" Tibet. Eine winzige Nation im Himalaya. Mit dem Einsatz dafür lässt sich (buchstäblich) kein Staat machen. Das ist m.E. der Punkt, der Zynismus an der Sache.

Flugzeugträger nach Peking zu schicken, ist natürlich nicht die Lösung, wie auch: Gewalt unbedingt gewaltsam entgegenzutreten, diskreditiert sich gewissermaßen selbst. Aber z.B. ein Boykott (oder auch nur dessen Androhung) der olympischen Spiele mit entsprechender Begründung könnte meines Erachtens einiges bewirken - zum Beispiel...

Geändert von Anouk (21.03.2008 um 20:21 Uhr).
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cild1 (21.03.2008)
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