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Alt 05.04.2008, 08:09
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karlchen karlchen ist offline
TT-Tastaturschoner
 
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AW: Reaktion der Familie

@engelchen: Ich kann mir nicht vorstellen, das Waltraut sich die Entscheidung leicht gemacht hat und nicht gegangen wäre, wenn sie ihre Kinder nicht in guten Händen gewusst hätte.

Natürlich muss man immer beide Seiten sehen, und ich finde aber, bevor man das Verhalten verurteilt (bzw das steht einem ja gar nicht zu), braucht man viel mehr Hintergrundinformationen.


Das ist genau das, was mich so sehr ärgert, und mir auch sehr oft begegnet. Das Menschen sich ein Urteil bilden, obwohl sie nur die Hälfte der Geschichte kennen, mittlerweile fahre ich die Devise links rein, rechts raus.
(Kurzes Beispiel: der Bruder meiner Schwägerin -er kennt weder M.,noch seine Familie- sagt zu mir, nachdem ich erzählt habe, das ich Ende des Monats in die Türkei fliege, natürlich mit Sahra!, : Dann sollte ich mich aber nicht wundern, wenn ich meine Tochter nicht wieder mit nach Deutschland bringen würde, weil M. Familie die doch bestimmt entführen würde )


@Waltraut: Ich kann verstehen, dass dir zu Beginn Unverständnis entgegen geschlagen ist, aber mittlerweile müsste deine Familie doch sehen, wie gut es dir geht und wie wohl du dich in der Türkei fühlst.
ich war zwar nur für ein halbes Jahr unten, aber auch das haben viele meiner Mitmenschen nicht verstanden. Und dieser Zeit haben sich die wahren Freunde gezeigt.
Für meine Eltern tat es mir am Meisten leid, sie sind beide über siebzig und sind noch nie geflogen, geschweige denn im Süden gewesen. Das schlechte Gewissen der Tochter....
Aber erstaunlicherweise haben die mich dann sehr unterstützt, als sie merkten wie ernst es mir wirklich ist. Das hätte ich überhaupt nicht erwartet. Und hat meine Eltern glaube ich, ziemliche Überwindung gekostet. Doch sie haben erkannt, dass sie mich sonst eher verloren hätten.

Musste mit dem Kopf schütteln, als ich gelesen habe, dass dein Schwiegersohn dich auf die Krankenversicherung aufmerksam gemacht hat. Sagt wirklich schon viel über ihn aus. Es wäre doch eigentlich selbstverständlich, dass er sagt, wir kümmern uns darum. An den 60 Euro wird es ja wohl nicht mangeln .

Einen lieben Gruß aus dem nebeligen Deutschland

Katrin
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Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst.
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