Einzelnen Beitrag anzeigen
  #17 (Permalink)  
Alt 06.04.2008, 16:12
Kanack Kanack ist offline
TT-Newcomer
 
Registriert seit: 13.01.2006
Alter: 32
Beiträge: 98
Thanks: 7
Thanked 11 Times in 8 Posts
AW: Worin würde sich eine islamische Türkei eigentlich von der heutigen unterscheiden

Zitat:
Zitat von sdost Beitrag anzeigen
Da kann es noch so schöne Gesetze und moralische Grundlagen für einen Staat geben, aber wenn sich kaum jemand daran hält, ist das alles für die Katz. Auch im Iran gibt es eine Oberschicht und viele, sehr arme Menschen. Obwohl es sehr viele Akademiker gibt und Geld durch Öleinnahmen vorhanden ist, schafft es das Land nicht ausreichende Raffinerien zu bauen um die eigene Benzinversorgung zu gewährleisten. Als Folge davon muss der Iran Benzin importieren. Der Islam, das hat die Geschichte zur genüge gezeigt, ist vor allem eine Fortschrittsbremse.
Meinst du mit geschichte etwa nur die letzten Jahre oder ab der Entstehung des Islams?l
Denn der Islam hatte auch seine Blütezeit und war ursprünglich sehr weltoffen undhatte maßgeblichen Anteil an der industriellen Revolution.siehe Link gelöscht, bitte Forenregel beachten

Ohne den früheren fortschritlichen Islam gäbe es wohl die meisten Erfindungen nicht und somit auch keine industr. Revolution und die heutige Welt- und wirtschaftsordnung.
Dann stellt sich zwangsläufig (für mich im Bezug auf das thema ) die Frage: Welchen Einfluss der Islam/Christen- und Judentum an der jetzigen Welt-wirtschaft hatte?


Das Ende dieses modernen islams überschnitt sich mit der Entstehung des Osmanischen Reiches. Zufall??
Und nach Zerfall des osmanischen Reiches entstand wieder eine neue Form. Die Wahhabiten in Saudi arabien die auch maßgeblich die islamische Rechtsprechung in den letzten 200 Jahren prägten

Untergang der Entstehung einer Art weiterentwicklung des islams?
Kann man interpretieren wie man will.
Als Ateist könnte man z.B. sagen was solls, war mal und ist vorbei. Für diesen gibt es keinen rationalen Grund an überholten Einstellungen und Glaubensmustern festzuhalten.
Wer jedoch dran festhalten will der wird viele Möglichkeiten finden:
So kann bspw. ein Saudi oder ein mullah behaupten er wäre so eine Art geistiger Eigentümer und oder rechtmäßiger Nachfolger dieses Erbes.
Oder ein stolzer Türke(solls ja geben) einfach behaupten das Türkentum wäre eine Art Weiterentwicklung des Islam und die jetzige neoliberale Weltordnung könne aus der früheren islamischen Ideologie hergeleitet werden.
Wäre machbar, oder könnte jemand das Gegenteil beweisen?
Alles nur eine Frage der Bewertung und interpretation.

Also vorsichtig mit euren Bewertungen.

Ich finde der islam ist weder so ,schlecht und rückständig, noch so super und toll wie Ihn(es) einige viele machen.
Für mich ist es ein Märchen und die araber sind dafür wohl bekannt

Geändert von Lalezar2006 (06.04.2008 um 16:34 Uhr). Grund: Sevenload link gelöscht
Mit Zitat antworten