Einzelnen Beitrag anzeigen
  #26 (Permalink)  
Alt 08.04.2008, 12:47
Kanack Kanack ist offline
TT-Newcomer
 
  Themenstarter  
Registriert seit: 13.01.2006
Alter: 32
Beiträge: 98
Thanks: 7
Thanked 11 Times in 8 Posts
AW: Brauchen wir den islam überhaupt (noch)?

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen
merhaba



also, wenn du hier wohnst, bis zu schon nicht so schlecht dran. deutschland von der nachkriegszeit ist recht nah an diesem ideal. wähler und politiker müssen nicht neutral sein. die institutionen sollen es sein und bleiben, und es muss eine teilung der gewalt geben. ausserdem sind zeichen von partei-ergreifung zu verpönen. das tut man heute in deutschland: die kruzifixe wurden entfernt!

dass es noch christliche prozessionen gibt, ärgert mich auch. es ist aber eine relique der vergangenheit. dass die feiertage auch religiöse feste überwiegend verücksichtigen genauso. es wäre besser, man hätte nur neutrale feiertage, und die gläubigen würde urlaub nehmen, wenn sie in den 4 wänden der kirche etwas zu feiern haben, wie weihnachten oder ostern. muslems und juden haben auch keine, und ich bin nicht dafür, dass sie welche wirklich bekommen: das wird dann zu viel und würde ein chaos ergeben.

die frage ist, ob man sie eher als gewohnheitsrecht ansehen, und ob man das gewohnheitsrecht in frage stellen soll. man kann die frage vielleicht gelassener beantworten, wenn man eine andere frage zuvor beantwortet: was würde es bringen?



noch ein mal:

auch ich darf partei ergreifen - das system soll alle auf gegenseitigkeit schützen.

wahlrechte nur nach dem system der mehrheit haben zum beispiel den riesennachteil, dass minderheiten keine rechte mehr haben.

schaue mal die konsequenzen an, wenn man etwas wie die e.u. aufbaut:

wenn kleine völker sich dem mehrheitsrecht fügen, verlieren sie de facto ihre rechte! so kann es auch nicht richtig sein.
wenn die wechselbeziehungen funktionieren, verliert der freund aus dem benachbarten ausland, der die e.u. mit mir aufbaut, seine rechte, wenn er zu mir kommt, obwohl es gerade ein der hauptziele dieser gemeinschaft von anbeginn war, die freizügigkeit in der e.u. also so kann es auch nicht sein.

es muss daher ein fundament, ob grundgesetz oder verfassung geben, aber auch ein knigge ist so etwas (http://de.wikipedia.org/wiki/Adolph_Freiherr_Knigge ; "umgang mit dem menschen" wie kann man es besser nennen?), der eine ausgewogene regelung von konfliktsituationen dieser art gewährleistet, die alle anerkennen, und dann ist es egal was ich denke:

zu hause, in meinem gotteshaus, auf dem nudistengrundstück, wo ich die sonne mit gleichgesinnten anbete, trage ich meinen kopftuch oder bewege mich als nudist, beziehungsweise ist trage ganzjährig eine spezielle tracht, gleich aus welchen gründen auch immer. ausserhalb werde ich nicht ein "chinese im Mao-anzug", verlangt keiner, verhalte mich aber neutral.

und so ist es auch mit allen anderen zwischenmenschlichen geziehungen.



natürlich!

die ersten grossen völker, die keine islamischen Wurzeln hatten, waren übrigens die türken, weil sie arabisch meistens gar nicht sprechen, also ihre texte nur nachplappern und selbst wenn sie die texte auswendig kennen, deren sinn in der muttersprache sehr leicht vergessen könne (anders ist es, wenn man die sprache wirklich versteht)! im laufe der jahrhunderte hat es sich geändert. sie können sich islamischer wurzel nennen, wie die franzosen, die zu einem grossen teil auch von Franken, also ein germanischer stamm, geprägt wurden, heute sagen, dass sie ein volk lateinischer prägung sind. hier sprechen die franzosen auch von der religion, vom einfluss von Rom. vergessen die kelten, vegessen die franken!

dieses o.e. grundrecht sollte also konflikten vorbeugen, und dafür sorgen, dass jeder sich in seiner haut wohl fühlen kann. dass ist auch demokratie und eine einseitig ausgerichtete demokratienachahmung wird nur eine nachahmung bleiben, im allergünstigsten fall, und nie eine demokratie!

selâm

Du sprichst von paradisichen zuständen. Sollte so sein, sollte so sein. Das Alles sollte frei und neutral sein. Doch gleichzeitig sollte einiges verboten werden. Und ausgerechnet du hast die lösung. Herrlich. dann gibts für dich doch keinen grund mehr zu diskutieren. wenn alles klar ist. Institutionen werden von Menschen gegründet und von menschen gefürt und vin menschen auch kontrollliert. Menschen werden nie frei und neutral sein können.Sie werden immer an einflüssen der umwelt gebunden und abhängig sein. Das ist ein wunschdenken von dir.
mag ja sein das du damit auch nicht unrecht hast. aber erinnert mich das doch an etwas. dich vielleicht auch?
Ist typische bei den gängigen religiösen (sekten ähnlichen) gruppierungen.
Diese ätzenden verbote.
Mit Zitat antworten