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Alt 10.04.2008, 17:05
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TT-Schreck
 
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Wenn Mc Cain Präsident werden sollte.....

.....könnte es schon zu bösen Wortgefechten kommen. Ein Buch beschreibt einige böse verbale Ausrutscher des Präsidentschaftskandidaten


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Der Präsidentschaftsbewerber der Republikaner, John McCain, kann seinen Zorn nicht zügeln: Ein Buch zeigt, wen er mit Schimpfworten der übelsten Sorte beleidigt: Kollegen, Wähler – und seine Frau.
Von FOCUS-Online-Redakteur Fabian Löhe




Eigentlich war es nur lieb gemeint. Eigentlich hätte er Ruhe bewahren müssen. Eigentlich hätte er sogar darüber lachen können. Doch John McCain war dazu nicht in der Lage. Seine Frau Cindy berührte spielerisch seine Haare, als sie ihn 1992 während seines Wahlkampfs um den Senatorposten begleitete. Dann sagte sie einen harmlosen – doch folgenreichen – Satz: „Das wird bei dir aber ein bisschen dünn da oben.“ Für ein Rumpelstilzchen wie McCain war das zuviel. Sein Gesicht färbte sich rot bevor er sich zu seiner Frau drehte und zurück giftete: „Zumindest gipse ich mir nicht das Gesicht wie eine Dirne zu, du F......“

So wird der Vorfall von drei Zeugen in dem neuen Buch „The Real McCain“ („Der wahre McCain“) von Cliff Schecter beschrieben, das am 1. Mai in den USA erscheinen soll.

McCain entschuldigte den Ausfall gegenüber seiner Frau damals damit, dass er einen langen Tag gehabt habe. „Wenn er zum Präsidenten gewählt werden sollte, würde McCain viele lange Tage haben“, kommentiert Schecter süffisant. Dass einige Vorfälle erst jetzt an das Licht der Öffentlichkeit kommen, liegt laut dem Buchautor nicht an der treuen Gefolgschaft von McCains Anhängern, sondern an dem damaligen Unbehagen, eine so rohe Sprache in einer Zeitung zu drucken, die auch Familien lesen. Das hat sich jedoch schon seit geraumer Zeit geändert: Im Jahr 2000 etwa berichteten die US-Zeitungen durchaus, dass Präsident George W. Bush einen Reporter der „New York Times“ als „Ar....... der obersten Spielklasse“ bezeichnete.

Ein anderer Auszug aus dem Buch zeigt, dass „Senator Hitzkopf“ auch schon mal die Fäuste sprechen lässt, wenn sein Blut in Wallung geraten ist. Die „Huffington Post“ veröffentlichte eine Passage, die eine Prügelei zwischen McCain und dem Kongressabgeordneten für den Staat Arizona, Rick Renzi, aus dem Jahr 2006 beschreibt. Demnach soll McCain, der Senator für Arizona ist, bei einem Strategie-Meeting Renzi wiederholt als „Junge“ angeredet haben. „Wenn du mich noch einmal so nennst, trete ich dir in deinen alten Arsch“, habe Renzi, ein Ex-Footballspieler, letztlich gedroht – und sich bereits von seinem Platz erhoben. Da hielt es auch McCain nicht mehr auf dem Stuhl.



Quelle und ganzer Artikel: http://www.focus.de/politik/ausland/...id_269184.html
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