|
AW: Die Psychologie des Geldes
Beim Umgang mit Geld fehlt häufig ein gewisser Pragmatismus.
Seine Eigenschaft als reiner Wertträger verführt dazu, bewusst oder unbewusst sein Lebens- und Selbstwertgefühl daran aufzuhängen.
Geld bedeutet Macht, Image, ein scheinbar unbegrenztes Potential an Möglichkeiten. Finanzieller Wohlstand oder gar Reichtum ist eine ideale Projektionsfläche für Mangelbewusstsein jeglicher Art.
Dient es der Selbstbestätigung, wird es zum Selbstzweck, die konkrete Verwendung als Tauschmittel verkommt dann zur Nebensache.
Wohin dieser fatale psychologische Mechanismus führt, wird sehr schön im Märchen vom Fischer und seiner Frau beschrieben.
Das der Islam Geld auf seine Tauschfunktion beschränkt und Zinsnahme verbietet, halte ich mithin für nachvollziehbar- ohne hier eine Diskussion über das Thema Zinsen oder umlaufgesichertes Geld entfachen zu wollen.
VG
__________________
Eins vergiss niemals!
Wo immer Du auch hingehst, da bist Du dann.
|