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Zitat von alteglucke
Macht sich bestimmt nicht gut, aber der Arbeitgeber hat bis zum Wiedereinstieg erst mal schlechte Karten. Die Schwangerschaft schützt auch in der Probezeit vor dem Rauswurf. Ich habe aber auch noch nie gehört, dass danach tatsächlich jemand gefragt worden ist.
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... doch, doch, das gibt's, meiner Schwester ist es passiert, vor längerem, und der Gag: sie war schwanger, ging ehrlich damit um, bekam sogar die Stelle bzw. sollte sie bekommen - und dann, kaum zu glauben, stellte der Personalrat sich quer.
Begründung: Mutterschutz! Es ging um einen befristeten Klinikjob, Vollzeit, davon ein bis zwei Tage pro Woche im OP. Sie persönlich fand das okay, freute sich darauf, hatte sich zuvor gewissenhaft über etwaige Gesundheitsrisiken etc. informiert, alles noch im grünen bzw. gelb-grünen Bereich; nix ernstlich Grenzwertiges. Stellungnahme des (zustimmungspflichtigen) Personalrats: Pustekuchen, wo-kämen-wir-denn-da-hin, nee, nee, Arbeitsschutz geht vor. Zack!, Thema durch.
Sie zog es dann vor, keinen Rabbatz zu machen, zumal es eh' nur um eine Mutterschaftsvertretung gegangen wäre, sondern erstmal ihr Kind zu kriegen und weiterzusuchen. Im Ergebnis war sie mehr als anderthalb Jahre arbeitslos.
Nix gegen arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen, rebel hat Recht, im Vergleich zu vielen anderen Ländern geht's uns Gold in Deutschland - aber man kann's auch übertreiben...
Tja, und was lernt uns das? Schwangere müssen notfalls auch gegen ihren erklärten Willen vor sich selbst geschützt und konsequent in die Arbeitslosigkeit abgeschoben werden, weil sie ansonsten "verantwortungslos" mit ihrer Gesundheit und der des ungeborenen Lebens umgehen würden ... tztztz ...
;)