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Zitat von TheCore
In Deutschland und praktisch allen alten Industrienationen lösen sich die Gemeinwesen in eine Bühne des Kampfes Jeder-gegen-Jeden auf. Es entstehen hemmungslose Dekadenz auf der einen und beschämende Verrohung auf der anderen Seite, dieselbe Asozialität in verschieden Ausformungen (oberflächlich charakterisiert durch den Wegfall der Mittelschicht). Es ist wohl so, dass es auch von der typischen Ausgangslage bestimmter sozialer Gruppen, beispielsweise der Immigranten, abhängt, welcher Gruppe ein Einzelner zufällt. Das kann man aber nur bedingt als Problem der jeweiligen Gruppe sehen.
Voraussetzung einer Mittelschicht ist auch das Selbstbewusstsein zum Mittelmaß. Die Deutsch-Türken fanden sich von Anfang an in Deutschland in einer verschärften Wettbewerbssituation wieder, in der sich dieses Selbstvertrauen meiner Einschätzung nach nur in Ausnahmefällen bilden konnte. Die Deutschen, wie die meisten Europäer mit einem gefestigten Bewusstsein für Nationalstaatlichkeit ausgestattet, waren lange blind für den realen Status der Ausländer in Deutschland, der über den von Gästen hinaus geht. Aufgrund der sich daraus ergebenden Versäumnisse ist es konsequent, dass das soziale Profil von Ausländern heute in weiten Teilen an eine Unterschicht erinnert. Das Bild wird nur dadurch zunehmend unscharf, dass sich Deutsche ohne Migrationshintergrund verstärkt dort einreihen.
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was kann man denn aber deiner meinung nach tun, um dem entgegenzuwirken.
Ich für meinen teil, sehe menschen mit Migrationshintergrund zuerst mal als Menschen. Was sie dann in meinen augen von deutschen unterscheidet ist das, wie sie sich integriert haben. Ich kenne sowohl die die sich da überhaupt nicht unterscheiden und das gleiche Leben fürhren wie ich. Dann gibt es die die zwar hier in deutschland leben, aber ihr Leben so leben, wie in ihren heimatländern. Sie sind hier nie angekommen. Das führt dazu, dass sie sich auch nie mit dem Leben der Deutschen auseinandergesetzt haben bzw. dieses Leben von vorneherein ablehnen.