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Alt 01.05.2008, 16:55
Engelchen83 Engelchen83 ist offline
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Ehe auf Distanz,ich geh dran kaputt

Guten Tag,
ich schreibe heute hier weils mir echt nicht gut geht und das nach einer ganzen Weile schon.
Ich bin 25 Jahre alt (mein Partner 30), habe mit 18 meinen Partner kennengelernt, es war sofort die Grosse Liebe. Er wohnt 500 km von mir entfernt, dass war damals kein grosses Problem, es lief so Jahrelang und es war jedesmal wenn er kam wieder neu und frisch. Seit 1/5 Jahren sind wir verheiratet und leben immernoch auf Distanz. Das war auch bis dato kein Problem. Er hat seinen festen Job, verdient einigermassen gut, können uns nicht beklagen. Und ich habe hier meinen Job, soweit so gut. Es war immer die Rede davon irgendwann kommt er in meine Stadt, manchmal liefen uns dann auch Anzeigen über den Weg, wo er meinte er würde sich dann bewerben. Das erfreute mich natürlich. Bis es ganz konkret wurde und er mir sagte so er bewerbe sich jetzt, ob ich ihm helfen könne bei den Unterlagen usw. klar mach ich das. Habe dann auch soweit alles fertig gehabt, es fehlte noch das Arbeitszeugnis, doch es kam nicht. Damit hat er mich Wochenlang belogen. Bis er dann sagte, er habe gar nicht nachgefragt und er wolle das jetzt noch nicht, irgendwann Mal, in 10 Jahren oder so. Das war ein Schock für mich.
Jetzt fragt ihr euch sicher, warum ich nicht in seine Nähe ziehe, bzw. ja zu ihm ziehe. Das will er nicht! Er nörgelt schon rum wenn ich sage das ich zu ihm fahre, er will immer kommen. Ich fahre natürlich trotzdem zu ihm, weil so gehts ja nun nicht!
Damals konnte ich nicht zu ihm, weil er zuhause wohnte bei seinen Eltern.
Jetzt lebt er ja allein und nichts spricht dagegen.
Ich halt mein Leben so wie es jetzt ist nicht mehr aus, ich wünsche mir einfach das es "normaler" wird und wir uns vor allem wenigstens öfter sehen können, wir sehen uns nämlich nur alle 2-3 Monate. Was er auch so will. Ich fühle mich nicht akzeptiert, geschweige denn geliebt, denn jeder will doch seinen liebsten um sich haben. Nicht so er! Er lebt wie ein Junggeselle vor sich hin. Für ihn ists bequem wenn er mich ab und an Mal besuchen fährt, seinen Spass hat und wieder nachhause fährt. Wenn ich bei ihm bin, dann merke ich auch das ich eigentlich NICHT willkommen bin, weil er dann ziemlich motzig ist und die Nerven verliert und rumschreit, er sagt dann Sachen wie, ich bin doch nicht dein Kindermädchen, scheiss Babysitter muss man hier spielen. Das verletzt mich total und ich weine. Ich komme mir dann vor wie das allerletzte.
Jetzt wo er hier war, ging es mir seelisch echt sehr schlecht, mir ist ständig schwindlig und ich ertrage das nicht mehr. Wir konnten nicht wegfahren, nichts unternehmen, weil ich richtige Depressionen hatte, viel geweint, Übelkeit, Schwindel.
Ich hätte nie gedacht das er so sein wird, ich habe mit ihm schon drüber gesprochen, aber er lehnt es total ab. Ich würde mir wirklich schon nur wünschen ihn öfters sehen zu können. Das würde mir erstmal absolut reichen. Aber so vegetiere ich dahin. Wie soll ich mir so meine Zukunft vorstellen? Die da wäre-zusammenzuleben und irgendwann einmal Knder zu haben. Das war auch seine, nicht das ihr denkt es hat niemand drüber geredet und jetzt kommt es mit Mal so. Nein, für uns stand es so fest wie hier geschrieben, irgendwann ziehen wir zusammen, er lieber zu mir, weils ihm hier auch total gut gefällt. Dabei würd ich genauso zu ihm ziehen.
Ich weiss nicht mehr weiter, komme auch an ihn nicht mehr ran, er sagt nur wenn du so sehr unzufrieden bist mit mir, dann trennen wir uns eben und fertig. Er lässt nichts anderes zu. Und daraus schliesse ich, dass dieser Mensch mich nicht liebt, denn wenn er das tun würde, dann würde er mir zur Seite stehen und einen Kompromiss schaffen. Aber gleich alles abzusegnen und nur eine Wahl zu lassen, dass verstehe ich nicht unter Liebe. Ich fühl mich allein, ich habe auch keine Freunde, da ich mein bisheriges Leben nur um ihn drehte und es auch ok war, nicht perfekt, aber annehmbar ebend.
Was meint ihr dazu?
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