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Zitat von alteglucke
Alle durchrasseln zu lassen, hieße zugeben, seinen Beruf verfehlt zu haben. Lehrer sollen Schülern was beibringen, nicht was abfragen.
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Ich denke, nach dem Beibringen muss das Abfragen kommen. Einige wehren sich mit Händen und Füßen dagegen, dass ihnen etwas gelehrt wird. Viele Lehrer geben ihr Möglichstes und bieten damit qualitativ hochwertigen Unterricht. Wenn am Ende des Jahres dennoch Schüler es geschafft haben, den Stoff größtenteils ignoriert zu haben, ist meines Erachtens die einzige Lösung, es in einer weiteren Runde zu versuchen. Das klappt auch meist.
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Zitat von alteglucke
Wer leidet denn darunter, wenn sich ein Schüler durchschummelt?
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Ich leide derzeit unter einer Dipl.-Informatikerin (FH), die ein System, für das ich einst einen Supportvertrag unterzeichnete, etwa alle 14 Tage durch konsequente Fehlbedienung zerschießt. Von der muss ich annehmen, dass sie sich durchgemogelt hat.
Durchmogeln ist nichts anderes als anerkanntes antisoziales Verhalten. Darunter leidet jeder sobald er mit jemandem zusammen arbeitet, der Team als Akronym für "Toll, ein anderer macht's" versteht.
Die Gesellschaft investiert eine erhebliche Summe, um Leuten Bildung zukommen zu lassen. In dem Moment, in dem diese Leute sich durchmogeln ohne das Angebot wahrzunehmen, wird diese Investition mutwillig entwertet.
Die von Dir postulierte Form der Privatautonomie verträgt sich nicht mit dem herrschenden Sozialstaatsprinzip. Um das umzusetzen, ohne dass jemand darunter leidet, müssen wir die Schulpflicht sowie jede Form der fiskalischen Umverteilung zu Leistungsschwachen hin aufheben. Alternativ könnte man auch Entschädigungszahlungen gegen unterdurchschnittliche Schüler beanspruchen.