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Zitat von TheCore
Ich denke, nach dem Beibringen muss das Abfragen kommen. Einige wehren sich mit Händen und Füßen dagegen, dass ihnen etwas gelehrt wird. Viele Lehrer geben ihr Möglichstes und bieten damit qualitativ hochwertigen Unterricht. Wenn am Ende des Jahres dennoch Schüler es geschafft haben, den Stoff größtenteils ignoriert zu haben, ist meines Erachtens die einzige Lösung, es in einer weiteren Runde zu versuchen. Das klappt auch meist.
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Wie qualitativ hochwertiger Unterricht aussieht, habe ich erst nach der Schule erfahren. Mag sein, dass sich da in den letzten 25 Jahren wesentliches verändert hat, ein paar Zweifel kommen mir daran aber doch. Im Unterschied zu einigen meiner Mitschüler brauchte ich das aber auch nicht unbedingt, um was zu lernen. Wenn viele nichts lernen, liegt das mindestens auch am Unterricht.
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Ich leide derzeit unter einer Dipl.-Informatikerin (FH), die ein System, für das ich einst einen Supportvertrag unterzeichnete, etwa alle 14 Tage durch konsequente Fehlbedienung zerschießt. Von der muss ich annehmen, dass sie sich durchgemogelt hat.
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Und aus meiner Erfahrung mit ähnlich gestrickten Leuten tippe ich mal, dass du falsch annimmst. Viel eher gehört sie zu denen, deren Kapazitäten begrenzt sind und die deshalb brav alles lernen, was sie lernen müssen - und irgendwann an die Grenzen des Lernbaren stoßen.
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Durchmogeln ist nichts anderes als anerkanntes antisoziales Verhalten. Darunter leidet jeder sobald er mit jemandem zusammen arbeitet, der Team als Akronym für "Toll, ein anderer macht's" versteht.
Die Gesellschaft investiert eine erhebliche Summe, um Leuten Bildung zukommen zu lassen. In dem Moment, in dem diese Leute sich durchmogeln ohne das Angebot wahrzunehmen, wird diese Investition mutwillig entwertet.
Die von Dir postulierte Form der Privatautonomie verträgt sich nicht mit dem herrschenden Sozialstaatsprinzip. Um das umzusetzen, ohne dass jemand darunter leidet, müssen wir die Schulpflicht sowie jede Form der fiskalischen Umverteilung zu Leistungsschwachen hin aufheben. Alternativ könnte man auch Entschädigungszahlungen gegen unterdurchschnittliche Schüler beanspruchen.
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Jetzt bitte einmal tief durchatmen und die Kirche im Dorf lassen. Ich habe überhaupt nichts postuliert. Lass es mich einfach mal so formulieren: Es ist eine Qualität, den Aufwand für anstehende Arbeiten richtig einzuschätzen und so gering wie möglich zu halten. Wer das in der Schule schon lernt, ist fürs Leben fitter als jemand, der nur das tut, was ihm gesagt wird.