http://www.dzm-museum.de/deutsch/dzm.html
Mit allen Sinnen zu entdecken ist "unsichtbares Gepäck" der
Flüchtlinge: Hinter Türchen verbergen sich zum Beispiel der Duft
blühender Akazien, das Rascheln des mit Maislaub gefüllten Strohsacks
oder das Läuten der heimatlichen Kirchenglocke. Die Besucher können
in der Ausstellung auch ausprobieren, wie es ist, in fünf Minuten
einen Fluchtkoffer mit nur zehn Gegenständen zu packen. Sie können
donauschwäbische Kinderspiele kennenlernen und Kinderspielzeug aus
Naturmaterialien anfertigen. In einem stillen Winkel ist schließlich
jeder dazu eingeladen, für sich selbst die Frage zu beantworten
"Heimat - was ist das?"
Die Ausstellung macht auch dieses deutlich: Die persönlichen
Integrationserfahrungen der damals Betroffenen sind nicht nur ein
Stück deutscher Geschichte - sie gleichen in vielem dem
Eingliederungsprozess heutiger Migranten, von anfänglicher Fremdheit
bis hin zur Entstehung einer neuen Identität.