Die Militärregierung in Birma gibt nach Worten von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ihre Blockadehaltung auf und erlaubt ausländischen Helfern die Einreise, um den Überlebenden der Sturmkatastrophe zur Hilfe zu kommen. Drei Wochen nach Zyklon „Nargis“ kam Moon mit dem Chef der birmanischen Militärjunta, General Than Shwe, zu einem zweistündigen Treffen zusammen. Auf die Frage, ob die Vereinbarung mit der Junta ein Durchbruch sei, antwortete Ban nach dem Treffen: „Das denke ich.“
Bei dem Gespräch in der neuen Hauptstadt Naypyitaw setzte sich Ban für einen ungehinderten Zugang internationaler Hilfsorganisationen zu den 2,5 Millionen Zyklon-Opfern ein. Auf Anrufe Bans aus New York hatte Shwe nicht reagiert.
Am Donnerstag hatte sich Ban nach einem Besuch im zerstörten Irrawaddy-Delta bestürzt über die Lage der Überlebenden gezeigt. Das Dorf Kyondah, das Ban bereiste, gilt indes als Vorzeigeort nach der Wirbelsturmkatastrophe. Bei dem Sturm kamen mindestens 78.000 Menschen ums Leben, weitere 56.000 gelten als vermisst.
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http://www.welt.de/vermischtes/artic....html#r eqWik