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Alt 12.12.2006, 18:08
papatya papatya ist offline
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AW: Meine schöne Geschichte und eine böse Geschichte

ja ich will euch nicht zu sehr "überfallen", es ist schon etwas länger, aber weil du schon fertig bist, bitte schön:
TEIL 2:
Doch das Ende des Urlaubs kam und Claudia und ich mussten wieder heim fliegen, den Abend zuvor hatten wir mit unseren „Freunden“ verbracht. Großer Herzschmerz kam bei Claudia auf, ich war etwas melancholisch gestimmt und schalt mich im Inneren darüber, eine Urlaubs-Affäre angefangen zu haben. Zurück in Deutschland, fasste Claudia den Entschluss, nicht auf die Malediven zu gehen, sondern eine Zeit lang in die Türkei, da sie sich richtig in F. verschaut hatte. Gesagt, getan, trotz aller Zweifel meinerseits ließ sie sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen, packte ihre Sachen und flog 3 Wochen später wieder nach Antalya.
Am Anfang lief alles bestens, F. holte sie am Flughafen ab, sie mieteten sich zusammen in eine Pension ein, er besorgte ihr einen Job in einem kleinen Hotel(ohne richtiges Entgelt, aber Essen und Getränke frei), also beschloss ich, sie für 4 Tage zu besuchen. Aus dem Flieger raus ins Freie sah ich Claudia wie ein Häufchen Elend auf dem Bürgersteig sitzen, als sie mich erblickte, brach sie in Tränen aus. Tröstend nahm ich sie erstmal in meine Arme und wir fuhren Richtung Side. F. war übermäßig eifersüchtig, er fand es gar nicht lustig, dass Claudia abends in Side unterwegs war(während er arbeiten musste) und sich dort auch mit anderen Leuten traf. Er wollte ihr eigenständiges Leben verbieten, sie sollte nach der Arbeit in der Pension auf ihn warten. Am Abend vorher drohte er ihr Schläge an. Angekommen in ihrer Unterkunft traf mich der Schlag, es war wirklich das letzte Loch! Wir packten ihre Sachen kurzerhand zusammen, sie hinterließ ihm eine Nachricht, dass sie ausgezogen ist. Wir suchten eine neue Pension und verbrachten den Tag in Ruhe mit Quatschen. F. sahen wir nicht. Am nächsten Tag beratschlagten wir, wie sie weiter handeln sollte. Wir fasten den Entschluss, einfach in dem Hotel aufzukreuzen, in dem er arbeitete. Es war ein ziemlich großes Hotel, in das wir unbemerkt gehen konnten, ohne aufzufallen. Also „brezelten“ wir uns auf und gingen spät abends in das Hotel, erst an die Bar, später in die dort vorhandene Disco.
Natürlich blieben wir von dem Personal, unter dem sich einige Freunde von F. befanden, nicht unbemerkt. Zu späterer Stunde kam F. dann in die Disco und verhielt sich so, als wenn nichts gewesen wäre. Er begrüßte mich mit den Worten, ah, auch M. hat schon nach dir gefragt. Das erfreute mein Herz doch sehr.
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Schweigend mitzulesen ist oft der einzige Weg, nicht als Trottel dazustehen.
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