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Alt 11.10.2005, 21:13
Suzan2 Suzan2 ist offline
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Vielleicht hilft dir dieser Artikel weiter.
Jeder kann das Handwerk des kleinen Gesprächs - des Smalltalks - bis zu einem gewissen Grad erlernen. Wer von Haus aus schüchtern ist, wird wahrscheinlich nicht der ganz große Partylöwe. Mit dem nötigen Wissen und der entsprechenden Übung kann er sich aber über Wasser halten. Er wird später einen guten Eindruck hinterlassen.
Der Smalltalk prägt den entscheidenen ersten Eindruck, den wir hinterlassen. Dabei geht es weniger um die Verstandesebene als um die emotionale Seite.
Eine größere Rolle als der Inhalt spielt die Art, wie das Gespräch geführt wird. Beim Smalltalk sollte aber unverbindlich nicht mit belanglos verwechselt werden. Schwätzer sind beim Smalltalk ebenso unerwünscht wie hartnäckige Schweiger. Beide Seiten sollten sich wohl fühlen und einander kennen lernen. Was gehört zum Gespräch?
Zum Plaudern gehört auch das Zuhören. Wer intensiv und aufmerksam zuhört, signalisiert dem Gesprächsparter, dass ihn der andere und das Gespräch interessieren. Freundlichkeit ist oberstes Gebot beim Smalltalk. Ein strahlendes Lächeln ist der beste Eisbrecher, um fremde Menschen für sich einzunehmen. Noch etwas ist wichter:
Gute Umgangsforem gehören einfach dazu. Denn die geistreichste Plauderei ist wirkungslos, wenn man dabei aus dem Fenster oder ständig auf die Uhr schaut. Diese Gesten verraten Langweile oder Desinteresse. Beim Smalltalk sind Leute mit solider, aktueller Allgemeinbildung fein raus. Sie sind immer sehr gute Unterhalter.
(Zu wenig Abstand zum Gesprächsparter wirkt ebenso aufdringlich wie vertrauliches Auf-die-Schulter-klopfen. Wer sich zu einer Gruppe gesellt, die sich schon unterhält, sollte zunächst einmal interessiert und neugierig zuhören. In den meisten Fällen wird nach einer bestimmten Zeit in passendes Stichwort für Sie fallen.)
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