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28.05.2007, 10:44
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TT-Prediger
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Türkei: Gesetz gegen Atatürk-Beleidigung im Internet
Der türkische Präsident Ahmet Necdet Sezer hat zum Bedauern der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) am Dienstag ein Gesetz abgesegnet, das die Zensur im Internet forciert.
Nachzulesen: Hier, hier und hier.
Viele Grüße
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28.05.2007, 15:15
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TT-Schreck
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AW: Türkei: Gesetz gegen Atatürk-Beleidigung im Internet
Zensiert wird inzwischen fast überall. Das Internet, einst als grenzenloses Kommunikationsinstrument gefeiert, hat sich nachteilig entwickelt. Der E-Mail Verkehr wird gesiebt und jede Menge Mails verschwinden einfach. Mal sehen wie sich die Sache weiterentwickelt
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Frage nicht was ich für dich tun kann, sondern was du für mich tun kannst.
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28.05.2007, 15:27
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AW: Türkei: Gesetz gegen Atatürk-Beleidigung im Internet
Durch Verbote erreicht man vielfach das Gegenteilige, was bitte nicht als Rechtfertigung für die Beschimpfungen verstanden werden soll.
Auch Beleidigungen gegenüber kann man verbal entwaffnend gegenübertreten, so dass der dritte schon mitbekommt, worauf es ankommt. Das meine ich, ist der besserere Umgang als Verbote.
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28.05.2007, 15:32
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Gelbe Karte
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AW: Türkei: Gesetz gegen Atatürk-Beleidigung im Internet
betrifft des gesetz auch deutsche staatbürger in bezug auf atatürk?
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29.05.2007, 06:48
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TT-Überall-Mitmischer
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AW: Türkei: Gesetz gegen Atatürk-Beleidigung im Internet
Zitat:
Zitat von GMinority
betrifft des gesetz auch deutsche staatbürger in bezug auf atatürk?
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Wie ich die Sache verstanden habe, geht es nicht um die Beleidigungen selber, sondern darum, dass die Provider in der Türkei verpflichtet werden, diese auszufiltern.
Ich bin jetzt nicht der Rechtexperte, aber was die Gesetze eines Landes anbelangt, so gelten sie im allgemeinen für jeden, auch für Ausländer, zumal wenn sie im Lande begangen werden. Wieweit Gesetzesbrüche verfolgt werden, hängt immer auch von der Schwere ab und vom Aufwand der Verfolgung und der Aussicht zu einer Ahndung zu kommen.
zum Internet:
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Wenn z. B. jemand beleidigt wird, egal ob auf der Strasse, per Telefon, in der Zeitung oder im Internet, und er kann beweisen, wer es war, dann wird die Sache auch verfolgt. Geklärt werden muss im Einzelfall, ob es ueberhaupt eine Beleidigung war.
Dazu kommt, dass die Zeitungsbetreiber und mehr und mehr auch die Internetbetreiber (Provider, Foren, Blogs usw.) auch darauf achten muessen, dass keine Gesetzesbrueche ueber ihr Medium (per Leserbrief, Gaestebucheintragungen usw.) laufen.
Und weil der Aufwand z.B. fuer Forenbetreiber, sehr hoch ist, alle Beitraege zu pruefen, und viele dadurch gezwungen sind, die Plattform einzustellen, darin sehen die Kritiker die Beschneidung der Meinungsfreiheit, d.h. nicht, dass sie dafuer sind, dass man jemand beleidigen koennen soll, sondern nur, dass das nur dem Verursacher zuzuordnen ist und nicht dem Betreiber der Plattform.
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Im Osten geht der (Halb)mond auf.
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29.05.2007, 07:09
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AW: Türkei: Gesetz gegen Atatürk-Beleidigung im Internet
[quote=alterali;159064]Wie ich die Sache verstanden habe, geht es nicht um die Beleidigungen selber, sondern darum, dass die Provider in der Türkei verpflichtet werden, diese auszufiltern.
na dann ist ja gut...
nicht das ich vorhabe herrn atatürk zu beleidigen, aber stell dir mal vor, mir rutscht etwas heraus, was ein zuständiger kontrolleur liesst, es als beleidigung auffasst, und ich darf dann bei der passkontrolle nicht mehr einreisen..
na hallo wäre da was los, hätt ich doch gleich die nächsten beleidigungsklagen am hals ;-)
Ich bin jetzt nicht der Rechtexperte, aber was die Gesetze eines Landes anbelangt, so gelten sie im allgemeinen für jeden, auch für Ausländer, zumal wenn sie im Lande begangen werden. Wieweit Gesetzesbrüche verfolgt werden, hängt immer auch von der Schwere ab und vom Aufwand der Verfolgung und der Aussicht zu einer Ahndung zu kommen.
dann müssen beleidigungen ja schon richtig heftige gesetzesbrüche darstellen, wenn sich soooo viele personen damit beschäftigen sie aufzuspüren.
( diese personen sollten sich mal lieber um richtige straftaten kümmern..hmpf)
zum Internet:
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Wenn z. B. jemand beleidigt wird, egal ob auf der Strasse, per Telefon, in der Zeitung oder im Internet, und er kann beweisen, wer es war, dann wird die Sache auch verfolgt. Geklärt werden muss im Einzelfall, ob es ueberhaupt eine Beleidigung war.
gerade das internet ist doch der rechtsfreie raum schlecht hin..
wenn ich mir überlege was durch dieses medium alles verbreitet wird.
aufrufe zur gewalt, kinderpronographie und und und..
also ne kleine beleidigung, zumal sie herrn atatürk eh nicht mehr stört, sehe ich da eher als bagatelle an..
also wenn ich jeden menschen, der mich schon beleidigt hat, gerichtlich verfolgen würde ( statt einfach die schultern zu zucken und zu denken du depp)
dann käme ich wohl kaum noch zu einem normalen leben...
und wenn die türkei soviel zeit und kraft hat, dieses medium auch noch unter die lupe zu nehmen, ebenso wie die deutsche justiz, angeführt von herrn schäuble,
dann muss ja der rest im staate schon richtig gut klappen..
alles im rahmen lassen...
von daher denke ich schon, das dieses gesetz in der türkei, unangemessen ist.
ps..auch atatürk hat für seine politik menschenleben geopfert, ist deswegen nicht vor gericht gestellt worden, aber heute sollen menschen, die nur das wort benutzen, angeklagt werden???
lg marion :-)
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29.05.2007, 08:02
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TT-Überall-Mitmischer
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AW: Türkei: Gesetz gegen Atatürk-Beleidigung im Internet
Hallo marion42,
also ich verstehe Deine ganzen Einwände jetzt so, dass Du das alles als unangemessen empfindest, das ist in gewissem Masse sicher richtig.
Ich nehme nicht an, dass Dich einer so wichtig nimmt, wenn Du irgendwas gegen Atatürk ablässt.
dann müssen beleidigungen ja schon richtig heftige gesetzesbrüche darstellen
Beleidigungen interessieren normalerweise niemanden, ausser den, der beleidigt wurde, und vielleicht den Mob auf den Rängen, sie werden in Deutschland nicht generell verfolgt, weil sie kein Offizialdelikt sind, wie Mord und Dotschlach. Der Beleidigte muss den Beweis erbringen (einen Zeugen (gekauft) haben). Wenn sie in der Zeitung stehen, ist der Nachweis kein Problem.
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
Das ist die Sicht der Juristen, die jeden Webseitenbetreiber schon mal durch Abmahnungen abzockender Anwälte erreichen kann.
gerade das internet ist doch der rechtsfreie raum schlecht hin..
Das ist die Realität
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Im Osten geht der (Halb)mond auf.
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29.05.2007, 08:19
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AW: Türkei: Gesetz gegen Atatürk-Beleidigung im Internet
[quote=alterali;159076]Hallo marion42,
also ich verstehe Deine ganzen Einwände jetzt so, dass Du das alles als unangemessen empfindest, das ist in gewissem Masse sicher richtig.
Ich nehme nicht an, dass Dich einer so wichtig nimmt, wenn Du irgendwas gegen Atatürk ablässt.
nehme ich auch nicht an ;-)..aber wer weiss das schon...jeder kann durch zufall in die entsprechende maschinerie geraten...
ich glaube in dem buch von kafka ( der prozess????? ), wurde es ja gut beschrieben.
wer weiss ob ich mich nicht einfach zu sicher fühle, indem ich mich als unbedeutend betrachte.
ja, ich empfinde es als unangemessen.
und von daher sind auch die einwände, was die meinungsfreiheit angeht, berechtigt.
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
Das ist die Sicht der Juristen, die jeden Webseitenbetreiber schon mal durch Abmahnungen abzockender Anwälte erreichen kann.
ja ja, was würden wir ohne die lieben juristen machen, die natürlich nur im sinn haben, uns vor uns zu schützen...( das sie damit ja ganz gut kohle machen sagen sie natürlich nicht.
sie wollen halt alle nur unser bestes..( geld) ;-)
lg marion :-)
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