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Zitat von Frankeee85
Wenn du etwas zu berichten hast,dann beweise es auch.realitätsferne Argumente können wir nicht gebrauchen...Dass die europäer den kurdischen terror unterstützen,liegt klar auf der Hand.Beweisen muss ich das nicht...
Denn Italien hat sich geweigert,denn Terroristen Apo in die Türkei auszuliefern,
als der Topterrorist,der Babymörder in kenia verhaftet wurde,trug er einen griechischen Pass bei sich...
Bei den letzten Angriffen der PKK Terroristen sind italienische und amerikanische Waffen gefunden worden...
Was ist denn der Grund,dass du so Türkeikritisch argumentierst..?
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Nicht türkeikritisch, sondern objektiv. Das ist ein Unterschied. Ich setze hier immer ein Grundwissen voraus und vergesse leider oft, dass dieses nicht bei allen Usern vorhanden ist.
3. November 1996. Susurluk, eine Ortschaft in der Westtürkei. Ein Mercedes rast mit 200 Stundenkilometern in einen LKW. Drei Insassen sterben, ein vierter überlebt. Brisant: Die Identität der Opfer.
Der Überlebende: Sedat Bucak, Parlamentsabgeordneter der Partei von Außenministerin Tansu Ciller.
Tot: Hüseyin Kocadag: ehemals stellvertretender Polizeipräsident von Istanbul.
Ebenfalls tot: Abdullah Catli. Ein international gesuchter Mörder und Drogenhändler.
1978 werden 7 linksgerichtete Studenten in Ankara ermordet. Sie sind Opfer eines Hinrichtungskommandos.
Der Drahtzieher: Abdullah Catli. Damals Jugenführer der rechtsextremen "Grauen Wölfe".
Seitdem besteht gegen Catli ein Hafbefehl in der Türkei. Auch Interpol fahndet weltweit. Doch in der Türkei bleibt Catli 18 Jahre unbehelligt. Grund: er arbeitet für den türkischen Geheimdienst.
Im Autowrack werden gefälschte Papiere gefunden.
Ein Führerschein auf den Namen Mehmet Özbay, außerdem ein gefälschter Waffenschein für Catli. Und: Ein offizieller Reisepaß, der den gesuchten Mörder als Staatsbeamten ausweist.
Catli wird pompös zu Grabe getragen. Ehren wie bei einem Staatsbegräbnis. Die Außenministerin Tansu Ciller erklärt öffentlich, daß der, der für den Staat die Waffe in die Hand nimmt, ein ehrenwerter Mann sei.
Catlis Spuren führen nach Deutschland. Drogenalltag auf Deutschlands Straßen. Hundert- bis hundertfünfzigtausend Heroinabhängige. Ein gigantischer Markt. Jahresumsatz: 4 bis 8 Milliarden Mark. Wer sind die Hintermänner? Wo bleibt das Geld? Europaische Drogenfahnder wissen schon lange: achtzig Prozent des Stoffs stammen aus der Turkei. Dort sitzen die Drahtzieher. Abdullah Catli gehörte dazu.
Peter Zimmermann, Zollkriminalamt
Der größte Teil des Heroins, das hier in Deutschland oder überhaupt in Westeuropa auf der Straße gehandelt wird, wird über die Landstraße, über die Balkanroute, über die sogenannte Balkanroute nach Westeuropa gebracht.
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