Die Vermeidung einer Konfrontation mit dem Militär ist eine Sache.
Ein
Präsidenten-Kandidat, der einmal nicht die vorgesehen Mehrheit bei der Wahl bekommen hat, ist erst einmal verbraucht. Er hätte selbst die Größe haben müssen, seine Kandidatur nicht mehr ins Spiel zu bringen.
Ein paar Tage nach dieser verpatzten Wahl hatte ich ein Interview mit ihm gesehen. Ich fand es mangelte ihm an Souverinität, kein Vergleich mit Erdogan.
Meines Erachtens sollte Erdogan, wenn nicht gar einen Wunschkandidaten des Militärs, so doch vielleicht einen General außer Dienst vorschlagen. Da fände er auch Kandidaten, die durchaus kritisch der Macht und dem Machtgeflecht des Militärs gegenüberstehen.