Zitat:
Zitat von LaFeBeSi
allerdings ist Latein tod, und wird trotzdem gelehrt
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latein ist meiner meinung nach einfach bombig, um das phänomen sprache überhaupt zu erfassen- da geht es um strukturelles denken und erfassen von zusammenhängen, was sich positiv auf das erlernen weiterer sprachen auswirkt. aber sag das mal denen, die sich auf der penne damit ohne ende abgequält haben

ich hab mir ja noch zusätzlich die dröhnung mit altgriechisch gegeben, wobei ich heute denke, dass zum beispiel spanisch sinnvoller gewesen wäre- was an vielen schulen ja auch seit jahren angeboten wird.
nichtsdestotrotz sagte mir neulich ein freund "spanisch ist die sprache der alten welt".
eine schule, die sich all den anderen sprachen nicht öffnet, ist meiner ansicht nach zu eurozentrisch gestrickt. russisch und chinesisch sind ebenfalls an den schulen (zumindest im wahlbereich) gross im kommen. sprachenangebote können meiner meinung nach gar nicht genug gefördert werden- es zahlt sich immer aus, schon in jungen jahren etwas zu beherrschen, auch wenn es etwas seh exotisches ist. man ist einfach aufnahmefähiger.
kleines beispiel: ich hab aus spass an der freude mit 11 angefangen, japanisch zu lernen (in vhs-kursen, die haben echt alle über das kind bauklötze gestaunt)- das fiel mir damals unglaublich leicht. wenn ich nun daran denke, wie sich mein altes hirn heute mit dem türkisch abkrampft...
also, schmeisst lieber physik und chemie aus den lehrplänen (und religion sowieso) und unterrichtet mehr sprachen- damit die leute sich auch unterhalten können
