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Alt 25.04.2008, 17:23
yurdakul
 
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AW: Wer ist eigentlich für den schlechten Ruf der Türken verantwortlich?

Zitat:
Zitat von Cindy07 Beitrag anzeigen
Der sogannnte schlechte Ruf kommt aber auch daher, dass die Frustschwelle bei türkischen jugendlichen ausgesprochen gering ist. Da braucht nur jemand in ihre richtung geschaut haben, schon kommen im besten Fall dumme sprüche.
Hier ist es so, dass bevor sie eine disco betreten dürfen, erstmal die Taschen nach Messern abgesucht werden. Es gibt dauernd Stress und dann wundern sie sich,wenn man sie nicht mehr reinlässt.
schade finde ich es wie schon gesagt, dass die türken, die hier ganz unauffällig sind ,darunter leiden müssen.

Richtig, es kommt zu Diskriminierung, die man gesetzlich nicht verhindern kann.Dann sind eben die falschen Socken und nicht die Herkunft der Grund für die Ablehnung.Das ist aber kein neuartiges Phänomen,verursacht durch die gewalttätige 3. Ausländergeneration.Ich hab mal in einer Gastarbeitersendung gesehen, dass damals vor einigen wirtshäusern ein schild stand mit der schrift "Türken sind hier unerwünscht".
Die Discobetreiber weisen ihre Türsteher an, diejenigen abzuweisen, die als "Fremdkörper" von der feiernden Menge empfunden wird.Das war meistens der Türke,aber heutzutage gibt es so viele türk. Discotheken....es ist für jeden was geboten.
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Alt 25.04.2008, 17:45
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AW: Wer ist eigentlich für den schlechten Ruf der Türken verantwortlich?

Zitat:
Zitat von TheCore Beitrag anzeigen
Jetzt, glaube ich, kann man nichts mehr groß verändern. Es war lange nicht vorgesehen, Ausländer auf der gesamten Breite des sozialen Spektrums zu integrieren. Das halte ich inzwischen für bereinigt. Aber es sind noch Altlasten vorhanden, neue Anschauungen setzen sich nicht auf die Schnelle durch und eine ganze Bevölkerungsgruppe merkt auch nicht sofort, wenn sie mit anderen Augen gesehen wird. Es wird noch ein, zwei Generationen dauern, wobei ich die immigrationsspezifischen Aspekte eher optimistisch sehe. Mal sehen, wie sich das mit der allgemeinen Talfahrt einpendeln wird. Manches nimmt einfach seinen Lauf. Ich glaube nicht daran, dass es für alles Schuldige gibt und es (politisch) veränderbar ist. Rom ist auch untergegangen. Was hätte man dagegen tun können?
Verändern wird sich da sicher in nächster Zeit nicht groß was. Ich versuche es halt im kleinen. Ich arbeite mit den jugendlichen, ich rede mit ihnen und versuche ihnen etwas zu vermitteln. Genauso mache ich es auch bei den eltern. auch wenn ich oft eine Abfuhr bekomme versuche ich immer wieder den kontakt zu suchen. Ich habe eine türkische frauengruppe ins leben gerufen. Ich gehe in die Familien, um da vielleicht was zu bewirken. Mehr kann ich nicht tun.
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Alt 25.04.2008, 20:38
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AW: Wer ist eigentlich für den schlechten Ruf der Türken verantwortlich?

Zitat:
Zitat von Cindy07 Beitrag anzeigen
Verändern wird sich da sicher in nächster Zeit nicht groß was. Ich versuche es halt im kleinen. Ich arbeite mit den jugendlichen, ich rede mit ihnen und versuche ihnen etwas zu vermitteln. Genauso mache ich es auch bei den eltern. auch wenn ich oft eine Abfuhr bekomme versuche ich immer wieder den kontakt zu suchen. Ich habe eine türkische frauengruppe ins leben gerufen. Ich gehe in die Familien, um da vielleicht was zu bewirken. Mehr kann ich nicht tun.

Ein Tropfen auf einem heissen Stein. Das geht ja auch nicht so einfach. Wie will man, was sich jahrzehntelang in den Köpfen verankert hat und von Generation zu Generation weitergegeben wurde, auch so schnell ändern. Gibt nicht viele Lehrer die sich so engagieren können/wollen. Finds toll was du machst Cindy.

Nicht jede Person mit Kopftuch und nicht jede dunkelhaarige Person ist automatisch ein Türke/in.
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  #34 (Permalink)  
Alt 25.04.2008, 21:59
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AW: Wer ist eigentlich für den schlechten Ruf der Türken verantwortlich?

Alsi ich habe die ersten netten Türken im Alter von 16/17 Jahren kennen gelernt,auf einer Höheren Handelsschule. Ich sage mal so, das waren Leute die die Schule ernster nahmen als andere Türken und somit sich geistig Respekt verschaffen konnten.Die es nicht können drängen zur Gewalt. Man merkt das schon wie ein Türke,welcher eine agressive Ausstrahlung hat oder sich so verhält, redet. Einfach ne weiche Birne. Das zunehmende Problem ist aber,das viele Deutsche sich ebenfalls so verhalten, um den Schutz zu genießen u nicht potentielles Opfer zu sein.

Ihr könnt meine Worte auch auf andere Nationen beziehen, nur es geht hier ja um Türken.

Ps: Glaube es gibt viele Nationen die in De eine gewissen Ruf haben,sei es berechtigt oder nicht. Türken sind gewaltätig, Russen saufen nur Wodka, Polen klauen nur Autos, andere osteurpäischen Frauen stehen am Straßenrand usw. Da sollten sich die Deutschen auch mal gedanken zu machen
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  #35 (Permalink)  
Alt 25.04.2008, 22:02
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AW: Wer ist eigentlich für den schlechten Ruf der Türken verantwortlich?

Zitat:
Zitat von Sibela Beitrag anzeigen
Ein Tropfen auf einem heissen Stein. Das geht ja auch nicht so einfach. Wie will man, was sich jahrzehntelang in den Köpfen verankert hat und von Generation zu Generation weitergegeben wurde, auch so schnell ändern. Gibt nicht viele Lehrer die sich so engagieren können/wollen. Finds toll was du machst Cindy.

Nicht jede Person mit Kopftuch und nicht jede dunkelhaarige Person ist automatisch ein Türke/in.
ich sage es mal ganz einfach so. Mir haben schon immer die Probleme der kinder und Jugendlichen aus Migrantenfamilein am Herzen gelegen.
ich weiß um deren probleme und versuche da anzusetzen , wo ich arbeite. Da ich über viele Stunden am Tag einen engen Kontakt zu ihnen habe, sind mir deren Probleme auch bekannt. Mir tun die Kinder und Jugendlichen einfach sehr leid, weil sie oft nicht wissen wohin sie gehören. Zwischen 2 Kulturen zu leben ist nicht einfach. Die Eltern erwarten das die kinder sich nach ihren wünschen entwickeln. Draußen begegnet ihnen dann das andere und das kollidiert dann miteinander. Sie fühlen sich hin und hergerissen und daraus resultiert auch oft dieses auffällige Verhalten. Man müsste ihnen mehr Möglichkeiten geben , sich auch z.b. deutsche Freunde suchen zu dürfen, in vereinen Mitglied werden und sich nicht abkapseln. Dann bleibt man immer ein Fremder für die anderen. Meine Tochter hat eine sehr gute iranische Freundin, die alles dafür getan hat und auch da von ihrem Vater die volle Unterstützung hatte.
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  #36 (Permalink)  
Alt 26.04.2008, 15:12
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AW: Wer ist eigentlich für den schlechten Ruf der Türken verantwortlich?

Lehrer erzählen im Tagesspiegel.


Jeder dritte Schüler in Berlin kommt aus einer Einwandererfamilie, in Kreuzberg und Neukölln jeder zweite. Die Zahl der Schulen, in denen fast nur noch Einwandererkinder lernen, steigt von Jahr zu Jahr. Meist handelt es sich dabei um Haupt- und Realschulen, nur ein Drittel der Einwandererkinder besucht das Gymnasium. Aber ein Drittel dieser Hauptschüler verlässt die Schule ohne Abschluss und damit ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt. Viele werden ohne ausreichende Deutschkenntnisse eingeschult; das Defizit sollen spezielle Förderkurse ausgleichen. Die seien zwar gut gemeint, sagen Lehrer und Sozialpädagogen, hätten aber keinen Erfolg in Stadtvierteln, in denen fast nur noch Familien aus der Unterschicht und mit Migrationshintergrund wohnen. Solche Viertel gibt es in Kreuzberg, Neukölln, Wedding. Für die Kinder dort gebe es keine positiven Vorbilder, lernen könnten sie allenfalls von ihren Lehrern. Das reiche nicht, um später im Berufsleben mitzuhalten. Das Fazit der Pädagogen: Kinder aus sozial entmischten Ghettos haben keine Chance. Das zeichnet sich bereits in der Grundschule ab. Über den Alltag in einer solchen Grundschule berichten im folgenden Text Lehrer und Sozialpädagogen aus Kreuzberg. Sie wollen anonym bleiben, weil sie andernfalls die Situation nicht so deutlich schildern könnten.


Sie können es nicht abwarten, in die Schule zu kommen. Der Unterricht beginnt um acht Uhr. Um halb acht steht schon eine Traube Sechs- bis Zwölfjähriger vor dem Eingang unserer Kreuzberger Grundschule. Gefrühstückt haben die wenigsten. Das holen die Lehrer mit ihnen in den Klassen nach. Das Lieblingsfrühstück vieler Kinder ist Weißbrot mit Nutella. Wenn man auf die Eltern einredet, dass das nicht gesund ist, bemühen sie sich, dunkleres Brot mitzugeben, mit Käse drauf, auch mal ein Salatblatt oder einen Apfel. Aber das ist ein großer Kraftakt, man muss immer wieder und intensiv mit den Eltern sprechen. Ein Bewusstsein von gesunder Ernährung haben die wenigsten. Außerdem ist es manchen Eltern zu viel, sich morgens mit den Kindern auseinanderzusetzen, es ist ja meist nicht nur eines da.



Im Umfeld unserer Schule haben die türkischstämmigen Familien zwei bis drei Kinder. In den arabischen Familien sind es oft fünf bis zehn, und sie leben in Zwei- bis Vierzimmerwohnungen. Dass sich ein Mädchen acht Quadratmeter mit ihrer dreijährigen Schwester und ihrem einjährigen Bruder teilt, ist nicht ungewöhnlich. Die Eltern bauen jeden Abend das Wohnzimmer zum Schlafzimmer um. Wenn die Kinder nach der Schule in den Hort gehen, haben sie Glück. Dort können sie Hausaufgaben machen. Zu Hause gibt es dafür meist keinen Platz. Viele Kinder schlafen schlecht und können sich nicht konzentrieren, weil nachts ein Baby schreit.

Außerdem läuft immer der Fernseher. Da erleben wir Lehrer auch rührende Sachen. Neulich kam eine Kollegin in eine türkische Familie und wurde sehr nett empfangen. Der Fernseher lief. Als sie sich auf das Sofa setzte, nahm die kleine Tochter die Fernbedienung und stellte einen deutschen Kanal ein. Sie wollte ihrer Lehrerin eine Freude machen.

Einige Kreuzberger und Neuköllner Grundschulen sind inzwischen sozial vollkommen entmischt. Die Mittelschicht hat sich restlos verabschiedet. Übrig geblieben sind Unterschichtkinder, hauptsächlich aus türkischen und arabischen Einwandererfamilien. Mehr als drei Viertel der Eltern sind arbeitslos. Sie wollen alle, dass ihre Kinder einen guten Schulabschluss machen, um einen der wenigen Ausbildungsplätze zu ergattern. Viele träumen davon, dass die Söhne Ärzte oder Rechtsanwälte werden. Sie versuchen, mit den Lehrern zusammenzuarbeiten und kommen auch in die Sprechstunden. Aber sie haben keine Vorstellung davon, was ihren Kindern abverlangt wird und wie sie den Kindern helfen können. Sie sind völlig hilflos. Die meisten Mütter sind nur wenige Jahre in die Schule gegangen, häufig sind sie Analphabeten. Sie kommen aus ostanatolischen oder bosnischen Dörfern und wurden zur Eheschließung nach Deutschland gebracht. In den Mütterkursen, in denen Deutsch gelernt werden soll, wird mit ihnen wie mit Erstklässlern geübt: Sachen ausschneiden, kleben. Die Frauen sind begeistert, weil sie so was noch nie gemacht haben. Vor einem Ausflug sagte eine Lehrerin zu den Kindern: „Nehmt euch ein Buch mit.“ Ein Junge sagte daraufhin ganz stolz: „Wir haben zwei Bücher zu Hause.“ Keiner lachte.

Vor 20 Jahren war das anders, da waren in den Klassen häufig noch 50 Prozent deutsche Kinder, und die aus Einwandererfamilien kamen aus verschiedenen Kulturen. Viel wichtiger aber war, dass die Kinder aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammten. Alle haben gut Deutsch gesprochen und hatten andere Einblicke ins Leben, weil sie eben auch mal bei einem Mitschüler zu Hause waren, wo der Vater Physiker war oder Gerüstbauer. Heute wissen sie nicht, was ein Maurer ist. Einfach, weil es in ihrem Umkreis keine Männer gibt, die Maurer sind. Vor 20 Jahren konnten selbst Schüler aus hoch problematischen Familien ihren Weg gehen und haben gute Ausbildungen gemacht. Die hätten heute keine Chance mehr. Viele sagen: Wir haben keine Probleme mit deutschen Kindern. Sie haben ja auch gar keinen Kontakt zu deutschen Kindern. Und auch nicht mit türkischen oder arabischen Kindern aus der Mittelschicht. Denn die sind auch längst weggezogen. Die zurückgebliebenen Familien leben wie auf einer Insel mitten in Berlin. Deutschland kennen die Kinder nur von ihren Lehrern und aus den Privatsendern des Fernsehens.

Kinder aus Mittelschichtfamilien können ihren Namen schreiben, wenn sie eingeschult werden, sie sind in der Motorik weiter, weil die Väter mit ihnen Fußball spielen oder mal einen Ausflug in den Wald machen. Unsere Schüler kommen kaum raus aus ihrem Kiez. Der Vorsprung, den Mittelschichtkinder haben, mit denen sie später um die Arbeitsplätze konkurrieren müssen, ist so gewaltig, dass sie ihn nie aufholen können. Wir versuchen, den Horizont der Kinder zu erweitern, indem wir viel mit ihnen aus dem Kiez rausgehen, Museen besuchen, ins Theater gehen, Klassenfahrten machen. Dennoch können wir Lehrer die Benachteiligung allein nicht ausgleichen. Auch wenn die Kinder ab dem dritten Lebensjahr in die Kita gehen oder später in eine Ganztagsschule, ändert das nur wenig, solange sie dort den ganzen Tag nur mit anderen Kindern aus dem gleichen Milieu zusammen sind. Dann lernen sie auch kein Deutsch und sprechen Ghetto-Slang: „Ich geh Aldi“, „Frau Wilhelm, haben wir heute mit Sie?“ Auch wenn sie es richtig können, reden viele so, weil die Kiezsprache als cool gilt und ihnen ein Stück Identität und Zugehörigkeit gibt.


Es sind ganz normale Berliner Grundschüler. Nur, dass sie keine Chance haben. Vielleicht drei in einer Klasse bekommen eine Gymnasialempfehlung, viele müssen auf die Hauptschule. Das wissen schon die Zweitklässler. Sie sehen den arbeitslosen Vater, den Bruder, der sich vergeblich um einen Ausbildungsplatz bemüht, die arbeitslosen Cousins. Sie kriegen mit, dass die deutschen Kinder auf andere Schulen gehen und dass sie selbst dorthin gehen, wo die Versager sind. „Mein Leben ist zu Ende“, sagt ein intelligenter Zwölfjähriger, als er seine Hauptschulempfehlung bekommt. Vielleicht fängt er dann an, Autos zu knacken, weil er weiß, dass er auf legalem Wege nie Geld verdienen wird.



Ein Junge malte sich neulich selbst ganz schwarz und als erschossene Person auf der Straße. Die Sonderpädagogin versuchte sofort, mit dem Jugendamt zu sprechen. Aber dort geht meist keiner ans Telefon, weil die Mitarbeiter überlastet sind. Sie hat dann die Familie besucht. Der Vater verdrängt die psychischen Probleme seines Sohnes so massiv, dass er gebetsmühlenartig immer nur fragte: „Ist mein Sohn jetzt besser geworden in der Schule?“ Eltern schämen sich, wenn ihre Kinder auf einer normalen Grundschule nicht mitkommen. Für viele kommt es nicht infrage, ihren Nachwuchs auf eine Sonderschule zu schicken, auch wenn dem Kind dort geholfen werden könnte.

Viele Eltern haben selbst große psychische Probleme und bräuchten Hilfe. Die Väter sind in ihrem Rollenverständnis völlig verunsichert, sollen traditionell die Ernährer der Familie sein, sind aber arbeitslos. Der Sohn kann sich mit dem Vater nicht identifizieren. Kinder haben ihre Großeltern im Krieg verloren, vor den Sommerferien sagen Drittklässler: „Ich geh Libanon, wenn Krieg vorbei ist, ich geh Irak, wenn Krieg vorbei ist.“ Viele Ehen zerbrechen. In vielen Familien gibt es Gewalt, es wird geschrien und geschlagen, aber nur wenig gesprochen. Ein türkischer Kollege vom „Arbeitskreis Neue Erziehung“ meinte, der Bedarf an therapeutischer Hilfe sei riesig, aber es gibt nicht genügend türkischstämmige Psychologen, die diese spezifischen Probleme behandeln könnten.


Die Chancen für ein Kind verbessern sich auch nicht, wenn es jeden Nachmittag zwei Stunden in die Koranschule geht. Immer mehr Eltern ziehen sich in die Religion zurück, weil sie sich zugehörig fühlen wollen und das am Rand der deutschen Gesellschaft kaum möglich ist. Immer wieder hören wir den Satz: „Wir wollen, dass unsere Kinder ihre Wurzeln kennenlernen.“ Das haben wir früher nicht so oft gehört.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 23.04.2008 )
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Alt 26.04.2008, 15:21
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AW: Wer ist eigentlich für den schlechten Ruf der Türken verantwortlich?

es sind die gleichen Erfahrungen die ich mache.Im nächsten Schuljahr wird es sogar noch schlimmer werde, weil dann die komplette eingangsklasse aus Kindern aus Migrantenfamilien besteht. Dei Kinder deutscher eltern und auch türkiche Eltern , die sich nicht zu den andern zu zählen, melden ihre Kinder auf anderen grundschulen an.
wir werden jetzt nochmal nachgeschult, weil wir auch noch zusätzliche aufgaben übernehmen müssen. die zusammenarbeit mit dem jugendamt soll verbessert werden und wir sollen noch enger mit den eltern zusammenarbeiten.
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Alt 26.04.2008, 15:23
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AW: Wer ist eigentlich für den schlechten Ruf der Türken verantwortlich?

Zitat:
Zitat von Cindy07 Beitrag anzeigen
es sind die gleichen Erfahrungen die ich mache.Im nächsten Schuljahr wird es sogar noch schlimmer werde, weil dann die komplette eingangsklasse aus Kindern aus Migrantenfamilien besteht. Dei Kinder deutscher eltern und auch türkiche Eltern , die sich nicht zu den andern zu zählen, melden ihre Kinder auf anderen grundschulen an.
wir werden jetzt nochmal nachgeschult, weil wir auch noch zusätzliche aufgaben übernehmen müssen. die zusammenarbeit mit dem jugendamt soll verbessert werden und wir sollen noch enger mit den eltern zusammenarbeiten.
Ich versteh auch diese Eltern nicht. Wie kann man nur derart gleichgültig sein? Kinder bringen den Hartz4-Satz nach oben, ist das deren einziger Daseinszweck?
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Alt 26.04.2008, 15:29
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AW: Wer ist eigentlich für den schlechten Ruf der Türken verantwortlich?

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Zitat von sdost Beitrag anzeigen
Ich versteh auch diese Eltern nicht. Wie kann man nur derart gleichgültig sein? Kinder bringen den Hartz4-Satz nach oben, ist das deren einziger Daseinszweck?
OH, da gibt es ganz schlimme Sachen. wir hatten diese woche eine Besprechung und haben festgestellt, dass viele Kinder ohne essen zur Schule kommen. wir sind eine Ganztagsschule und haben bis 16 Uhr geöffnet. Diese eltern melden ihre Kinder noch nicht mal zum essen an. Das Kindergeld wird kassiert, aber man ist nicht bereit 50 cent für ein komplettes Mittagessen zu zahlen. wie oft nehme ich essen mit und verteile es, weil ich es mir nicht mit angucken kann.
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Alt 26.04.2008, 15:35
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OH, da gibt es ganz schlimme Sachen. wir hatten diese woche eine Besprechung und haben festgestellt, dass viele Kinder ohne essen zur Schule kommen. wir sind eine Ganztagsschule und haben bis 16 Uhr geöffnet. Diese eltern melden ihre Kinder noch nicht mal zum essen an. Das Kindergeld wird kassiert, aber man ist nicht bereit 50 cent für ein komplettes Mittagessen zu zahlen. wie oft nehme ich essen mit und verteile es, weil ich es mir nicht mit angucken kann.
Wer wundert sich da noch?
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