Der Übergang von der Apardheid hin zu einem demokratischen Staatswesen mit vollen Rechten für alle, hat sich erstaunlich reibungslos vollzogen. Das lag vor allem an Nelson Mandela, der auf Aussöhnung setzte und nicht auf Rache und Revanche. Nun aber brodelt es im Land. Überall flammen Gewaltakte gegen Ausländer auf aber auch Minderheiten, die lange im Land leben, sind sich ihres Lebens nicht mehr sicher. Die Zulus als stärkster Stamm terrorisieren die Schwächeren. Die Regierung hat zu lange tatenlos zugesehen, nun wird es dramatisch................
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Dennoch wollen Ausländer Südafrika nicht verlassen
Der Simbabwer Chipangura Dzimu wurde in dieser Woche deportiert, ist jedoch zuversichtlich, schon bald wieder in die Kaprepublik zurückzukehren. Auf die Frage, ob er denn keine Angst habe, sagte der 45-jährige Familienvater: „Besser, hier umgebracht zu werden, als zu Hause zu verhungern. Meine Frau und Kinder leben jetzt hier, für die muss ich sorgen. Ganz sicher gehe ich nie mehr in meine Heimat zurück, wo ich von Mugabes Häschern abgeschlachtet werde.“ Seit 1994, als die bis dahin von Weißen regierte Apartheidrepublik eine liberale Demokratie wurde, ist der Strom von Arbeitern aus Afrika nie mehr abgerissen. Inzwischen sollen zwischen drei und fünf Millionen Ausländer unter den 46 Millionen Südafrikanern leben. Jahrelang ging das relativ gut: Die Fremden waren billige und willige Arbeitskräfte, die einen nicht unwichtigen Beitrag an dem steten Wirtschaftswachstum Südafrikas leisteten.
Quelle und ganzer Artikel:
http://www.welt.de/politik/article20...nd.html#reqWik