Nur wenige Millimeter ist sie groß, mit weißem Rücken und eleganten schwarzen Streifen. Die asiatische Tigermücke gilt als die mit Abstand aggressivste Mückenart. Der aus den Tropen eingewanderte Blutsauger überträgt Krankheiten wie Dengue-Fieber oder den Westnilvirus.
Anders als viele ihre Artgenossen sind Tigermücken am Tag aktiv, greifen gern Menschen an und durchstechen locker Kleidungsstücke. Jetzt verbreitet sich diese Mücke, den Biologen als Aedes albopictus bekannt, auch in Deutschland. Experten vermuten, dass die Mücken als blinde Passagiere mit Reisenden oder Frachtgut nach Europa gekommen sind. Seit etwa 1990 sind sie in Italien heimisch und bereits im gesamten Norden des Landes zu finden.
Im Sommer 2006 konnten Insektenforscher sie zum ersten Mal auch in Deutschland nachweisen. Mittlerweile soll sie sich längst an das gemäßigte Klima Westeuropas angepasst haben. In der Schweiz wird die Tigermücke bereits gezielt bekämpft, um ihre Vermehrung einzudämmen.
Quelle und weiter:
http://www.welt.de/wissenschaft/arti....html#r eqWik