Das ist eine Diskussion zum Thema Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank in der Kategorie Aktuelle Ereignisse / Forums Taverne Die türkische Familienministerin hat in der islamisch geprägten Regierung einen Streit ausgelöst, weil sie Homosexualität für eine Krankheit hält, die ...
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Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
Die türkische Familienministerin hat in der islamisch geprägten Regierung einen Streit ausgelöst, weil sie Homosexualität für eine Krankheit hält, die behandelt werden müsse. Andersartige Sexualität ist in der Türkei ein heikles Thema. Die Intoleranz endete schon mehrmals tödlich. Seit einigen Tagen streiten türkische Minister um das Wesen der gleichgeschlechtlichen Liebe. Die Familienministerin der islamisch geprägten Regierung, Selma Aliye Kavaf, erklärte in einem Interview mit der Zeitung „Hürriyet", Homosexualität sei eine „Krankheit" und müsse „behandelt" werden. Der Reporter hatte sie nach ihrer Meinung über Eheschließungen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern gefragt, und dies war ihre Begründung für die Antwort, sie habe „keine positive Meinung" über solche Ehen. Da sie Schwulsein als Krankheit bezeichnet hatte, fühlte sich ihr Kabinettskollege Recep Akdag angesprochen, der Gesundheitsminister. Denn wenn Homosexualität eine Krankheit ist, dann wäre ja wohl sein Ressort gefragt, um sie zu bekämpfen. Akdag ließ die Kollegin wissen, dass Homosexualität als gesellschaftliches Problem eher in ihren Bereich gehöre: Es sei ein Fall für „Freiheiten" - also Toleranz und Gleichberechtigung. Nun wartet man in der Türkei gespannt, ob sich Ministerpräsident Erdogan in den Streit einschaltet - er hatte Akdag schon früher gemaßregelt, als der zu Impfungen gegen die Schweinegrippe aufrief. Erdogan sprach sich damals dagegen aus und sagte, die Impfstoffe seien zu riskant. Islamisierung - das Ringen um die türkische Seele Dänen entschuldigen sich für Karikatur-Kränkung Die Türkei ist ein seltsames Land, wenn es um Homosexualität oder überhaupt „andersartige" Sexualität geht. Istanbul ist eine der größten und turbulentesten Schwulenszenen Europas. Transsexuelle Showstars erfreuen sich beachtlicher Beliebtheit quer durch alle Gesellschaftsschichten, beispielsweise die Sängerin Bülent Ersoy. Vor zwei Jahren musste sie vor Gericht, aber „nur" weil sie eine Offensive der Armee gegen die PKK kritisiert hatte. Andererseits toleriert die Gesellschaft solche Menschen in der eigenen Familie nicht, und auch nicht in der Nachbarschaft. Die Probleme wachsen, seit die religiös geprägte Regierungspartei AKP an der Macht ist, deren Anhänger oft so denken wie Familienministerin Kavaf. Nur dass sie es nicht „Krankheit" nennen, sondern „Schande". Im Januar kam es zum ersten dokumentierten „Ehrenmord" an einem Homosexuellen - sein Vater reiste 900 Kilometer aus der Provinz an, um seinen 26-jährigen Sohn Ahmet Yildiz zu erschießen. Besonders brutal trifft die neue Intoleranz Transsexuelle - acht wurden seit 2008 ermordet, sagt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, allein zwei im Februar. Offenbar führt die neue Religiosität in der Türkei zu mehr Gewalt gegen Homo- und Transsexuelle. Der Staat beschäftigt sich bislang höchstens dann mit der Frage, wenn solche Mordfälle vor Gericht kommen, oder die Justiz mal wieder eine Schwulenorganisation schließen will. Insgesamt fünf solche Organisationen mussten bislang vor Gericht um ihr Existenzrecht kämpfen, weil sie laut Staatsanwaltschaft „gegen die moralischen Prinzipien der Türkei" verstoßen. Es spricht für das Land, dass bislang keiner der Schließungsanträge zum Verbot führte. Nicht alle Verfahren sind abgeschlossen. Eine gesellschaftliche Debatte über das Thema ist längst überfällig, schon um das Land von seiner schizophrenen Haltung gegenüber Homosexuellen zu befreien. Wer weiß, vielleicht löst der Ministerstreit diese Diskussion jetzt aus. Freilich täte eine solche Debatte auch vielen Homosexuellen selbst gut. Das Wort ist so verpönt, dass in der Türkei selbst Schwule sich nicht als Homosexuell verstehen, solange sie den „aktiven" Part beim Geschlechtsverkehr übernehmen. Ähnlich sieht man es in der Gesellschaft - so richtig „Schande" bringt nur der passive Homosexuelle über sich und seine Familie. (Quelle msn) |
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AW: Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
Unser Außenminister wird mit der türkischen Regierung wohl nicht warm werden
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mängelexemplar (12.03.2010),
sigute (12.03.2010)
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fritztotila (12.03.2010),
mängelexemplar (12.03.2010)
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AW: Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
Zitat:
@Karischa...ja, der war gut *lach* |
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AW: Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
Na, der Popo ist die allerletzte "Ehre", die man(n) verlieren kann
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Das Schönste im Leben ist nicht die Erfüllung, sondern die Erwartung der Erfüllung...... (A.Magnani) |
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AW: Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
Nun ja...die Frage ist WER verliert den dann??????
Der A.... ist doch auf keine Fall mehr zu retten, egal "in welcher Position" |
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AW: Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
Naja, sehr traurig, aber "wenigstens" ist man sich in dem Thema dennoch nicht einig. Spricht für sich, dass der Gesundheitsminister sich für die Homosexualität ausspricht und viele Organisationen existieren "dürfen". Nicht in jedem Land und Kulturkreis ist das selbstverständlich, leider.
Ich fänds gut, wenn es in der Öffentlichkeit / Medien thematisiert wird, zumin. aktiver und intensiver. Damit die Menschen so etwas aufgeklärt werden können. toi toi toi Vor einigen Tagen habe ich mich mit meiner Mutter über Bülent Ersoy unterhalten, weil ich es auch sehr strange finde, dass sie als Transexuelle umjubelt wird, aber im "normalem" Leben wird es noch lange nicht akzeptiert. Ab er die Türkei hat, nach meiner Meinung, eh ein gespaltenes Verhältnis zu Prominenten. Es ist Ok, wenn diese unverheiratet zusammen leben, vor der Ehe Sex haben, Kinder kriegen, sich scheiden lassen, halb nackt auf die Straße gehen. Bei Normalos könnte eines der Punkte schon zum Mord der Person führen. Sehr seltsam. |
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sigute (12.03.2010)
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AW: Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
von welchem "A...." sprichst du jetzt ?? *kicher* Der, den ich jetzt meine, ist jedenfalls nicht mehr zu retten.
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LG ... der Narr |
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AW: Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
bisher war jede Regierung professionell genug, um über seine sexuelle Ausrichtung hinwegzusehen. Das wird wohl auch so bleiben, alles andere wäre doch ein Affront gegenüber Deutschland.
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AW: Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
Da kann man froh sein, dass unser "kranker" Außenminister in der Türkei so freundlich empfangen wurde.
Seinen Partner auf seinen Reisen mitzunehmen hätte natürlich gerade auch in der Türkei ein Signal sein können.
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Im Osten geht der (Halb)mond auf. |
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