sol.ip.sis.mus
die frage nach meiner kindheit und ihren einfluss auf mein gegenwärtiges sein erübrigt sich angesichts meiner tiefsten überzeugung ein solipsist zu sein, dessen grundsatz der ist, dass das subjektive ich das einzig wirklich(t)e ist und alle anderen ichs eine vorstellung desselben ist. ich öffne d.ich, mein freund, um mich in dir zu sehen. du bist nicht mehr und nicht weniger als ich, in dem ich mich spiegeln kann. die welt existiert ohne mein wirklicht nicht. jeden ab.end fallte ich meine d.ichs zu und verschwinde im nichts, um am m.or.gen sie wieder aufzufächern... "guten morgen, liebe sorgen, seid ihr auch schon alle da".... ja, natürlich, denn in wahnheit gibt es dich nicht ohne mich. du fragst dich, ob du real bist. du bist so real, wie ich es bin! ich wage es nicht, über mich selbst zu denken, wer oder was ich bin. ich habe mich selbst in schale geworfen, habe um mich schichten gewoben, die ich für wahr und w.ich.tig er.achte. ich habe keine vergangenheit, denn es sind nichts anderes als nur gedanken, die ich mir jetzt in diesem augenblick mir ausdenke.... es sind nichts anderes als geöffnete ichs, in denen ich wie in einem buch blättere und sie mir selbst vorlese und mir dabei selbst zuhöre, als wüsste ich nicht, was ich selber schrieb. und so unterhalte ich mich seit äonen, dass ich bin. so war ich könig, tyran, christus, buddha, ein kind... eine gebärende frau, ein kamel, die wüste, ein pianist, berühmte maler und künstler, das bild an der wand, so bin ich es noch immer heute... selbst raum und zeit bin ich, ohne mich dies alles nicht gäbe.... du glaubst, dass ich ver.rückt bin? du glaubst, dass das alles un.möglich ist? du glaubst, dass ich (der) all.Eine bin?
... weit gefehlt, mein f.ein-d! ("gedanke ein" öffnet das sein). du erwächst nun aus dir selbst heraus, mein f.re.un.d (gedankenverbindung vereint öffnung(en), sprich einzelne gedankenpunkte verschmelzen zu einem gesamtbild). du erkennst, dass ich dein vater bin und möchtest mich beschenken, mir dafür danken, aber was willst du mir geben, was du nicht von mir hast? du bist ich, mein gedanke, dass ich in mir denke. ich schenke dir deine freiheit. ich denke gedanken und hauche ihnen das leben ein. ich habe sie erschaffen, damit sie frei sein können. doch leider, wie im "richtigen leben", viel saat habe ich gesät, doch nur einige wenige, einzelne überleben und wachsen zu einem virtuellem b/traum, der eigene samen werfen kann...
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