Gedichte und Geschichten - siir ve hikaye Gedichte und Geschichten. Wer liest sie nicht gerne.
siir ve hikaye |

30.07.2007, 15:26
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Auf der anderen Seite des Weges
Auch wenn es nicht von mir ist, kam mir gerade dieses Gedicht wieder in den Sinn.
Auf der anderen Seite des Wegs (von Charles Péguy)
Der Tod ist nichts,
ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen,
den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nicht eine andere Redensweise,
seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Das Leben bedeutet das, was es immer war.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg,
nur auf der anderen Seite des Weges.
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30.07.2007, 15:31
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AW: Auf der anderen Seite des Weges
Danke.
Ein sehr schönes Gedicht.
Geändert von alsadaha (30.07.2007 um 15:47 Uhr).
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30.07.2007, 15:36
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TT-Rund-um-die-Uhr-Poster
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AW: Auf der anderen Seite des Weges
Das Gedicht ist sehr berührend.. Danke
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30.07.2007, 15:39
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TT-Besetzer
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AW: Auf der anderen Seite des Weges
schönes gedicht....wäre passend für naddl 
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Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!
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30.07.2007, 15:43
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TT-Akkordschreiber
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Beiträge: 2.769
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AW: Auf der anderen Seite des Weges
Danke für das schöne Gedicht.
Es hat mich tief gerührt.
In Erinnerung an Naddl.
Elena
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30.07.2007, 16:23
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TT-Stammposter
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AW: Auf der anderen Seite des Weges
Ich dachte immer Zeit sei mein Freund, doch jetzt wo ich Angst vor dem Tod habe denke ich Zeit ist mein größter Feind.
Zeit ist etwas was wir nicht zu schätzen wissen, solange wir uns nicht bewusst sind, dass alles vergänglich ist und diese Zeit ablaufen kann und wird.
Zeit ist etwas sehr wertvolles nichts auf dieser Welt kann uns Zeit geben.
Zeit ist etwas, was wir verschwenden mit nichtigkeiten.
Zeit ist etwas was mich traurig macht weil die Zeit ohne dich leere Lücken in meinem Leben bedeuten.
Hab ich noch genug Zeit dir das alles zu sagen?
Zeit ist etwas, wodurch nicht jede Wunde heilt den sie läuft nur Vorwärts und kann nicht zurückgestellt werden.
Zeit ist etwas, in dem Vollkommenheit, unvollkommen wird.
Zeit ist etwas, was ich Dir schenken kann und du nirgens kaufen kannst.
Zeit ist einzigartig und wüßte ich ich hätte nur Zeit für einen Satz dann würde ich dir sagen canim benim ich liebe dich....
Dies soll eine Lichterkette da hier heute einige User Trauer haben ist mir Semeyale so abgesprochen.
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30.07.2007, 18:32
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TT-Gelegenheitsposter
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AW: Auf der anderen Seite des Weges
Zitat:
Zitat von semeyale
Auch wenn es nicht von mir ist, kam mir gerade dieses Gedicht wieder in den Sinn.
Auf der anderen Seite des Wegs (von Charles Péguy)
Der Tod ist nichts,
ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen,
den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nicht eine andere Redensweise,
seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Das Leben bedeutet das, was es immer war.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg,
nur auf der anderen Seite des Weges.
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ja, ich mag diese worte - hat einen persönlichen grund. aber eine anmerkung sei mir gestattet: ursprünglich stammt es von augustinus. es gibt verschiedene deutsche nachdichtungen.
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30.07.2007, 18:45
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AW: Auf der anderen Seite des Weges
Zitat:
Zitat von sigune
ja, ich mag diese worte - hat einen persönlichen grund. aber eine anmerkung sei mir gestattet: ursprünglich stammt es von augustinus. es gibt verschiedene deutsche nachdichtungen.
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Oh, das wusste ich gar nicht. Kenne es nur von Pèguy. Wie heißt denn das Original?
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30.07.2007, 19:28
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TT-Gelegenheitsposter
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AW: Auf der anderen Seite des Weges
das original müsste auf latein sein. ich kenne nur einige übersetzungen:
Weine nicht, wenn du mich liebst Der Tod bedeutet nichts. Ich bin nur auf die andere Seite gegangen. Ich bin ich. Du bist du. Das, was wir füreinander waren, wir sind es immer noch. Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast. Sprich zu mir, wie du es immer getan hast. Verwende keinen anderen Ton. Nimm keinen salbungsvollen oder traurigen Ton an. Fahre fort über das zu lachen, was uns zusammen lachen gemacht hat... Bete, lache, denke an mich, bete mit mir. Dass mein Name zu Hause ausgesprochen wird, wie er es immer wurde, ohne irgendeinen schwülstigen Ton, ohne eine Spur von Schatten. Das Leben bedeutet das, was es immer bedeutet hat. Es ist, was es immer gewesen ist; der Faden ist nicht durchtrennt. Warum sollte ich außerhalb deines Blickes sein! Ich bin nicht fern, nur auf der anderen Seite des Weges... Du siehst, alles ist gut. Du wirst mein Herz wiederfinden, du wirst geläuterte Zärtlichkeiten wiederfinden. Trockne deine Tränen, und weine nicht, wenn du mich liebst.
©Augustinus - freie Übersetzung von C. von Herz-Groß
Version 2 (ich weiß nicht, wer es übersetzt hat)
Der Tod hat keine Bedeutung.
Ich bin nur nach nebenan gegangen.
Ich bleibe, wer ich bin und auch ihr
bleibt dieselben. Was wir einander
bedeuten bleibt bestehen.
Nennt mich bei meinem vertrauten
Namen. Sprecht in der gewohnten
Weise von mir und ändert euren
Tonfall nicht.
Hüllt euch nicht in Mäntel aus
Schweigen und Kummer.
Lacht wie immer über die kleinen
Scherze, die wir teilten.
Wenn ihr von mir sprecht, so tut es
ohne jegliche Reue und Traurigkeit.
Leben bedeutet immer nur Leben.
Es bleibt so bestehen – immer ohne
Unterbrechung.
Ihr seht mich nicht, aber in
Gedanken bin ich bei euch. Ich
warte eine Zeitlang auf euch,
irgendwo – ganz in der Nähe, nur
ein paar Straßen weiter.
und eine dritte version ( Übersetzer ebenfalls nicht bekannt)
Auf der anderen Seite des Weges
Der Tod ist nichts, ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nicht eine andere Redensweise, seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich, betet für mich.
Damit mein Name im Haus ausgesprochen wird, so wie es immer war, ohne irgend eine besondere Betonung, ohne die Spur einens Schattens.
Das Leben bedeutet das, was es immer war.
Der Faden ist nicht durchgeschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.
hm ich muss mal schauen, ob ich die oroginalversion finde.
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30.07.2007, 19:39
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TT-Gelegenheitsposter
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AW: Auf der anderen Seite des Weges
(schwarz)(b)Der Tod hat keine Bedeutung -
Ich bin nur nach nebenan gegangen.
Ich bleibe wer ich bin.
Und auch ihr bleibt dieselben.
Was wir einander bedeuten, bleibt bestehen.
Nennt mich mit einem vertrauten Namen,
sprecht in der gewohnten Weise mit mir
und ändert euren Tonfall nicht!
Hüllt euch nicht in Mäntel aus
Schweigen und Kummer-
Lacht wie immer über die kleinen Scherze,
die wir teilten.
Wenn ihr von mir sprecht,
so tut es ohne Reue und ohne jegliche Traurigkeit.
Leben bedeutet immer Leben- es bleibt bestehen-
immer- ohne Unterbrechung.
Ihr seht mich nicht, aber in Gedanken bin ich bei euch.
Ich warte eine Zeitlang auf euch-
Irgendwo, ganz in der Nähe-
Nur ein paar Straßen weiter.
(Henry Scott Holland, 1847 - 191
hm, ich weiß nur, dass augustinus die worte anlässlich des todes seines freundes geschrieben hat. ich könnte mir eventuelle vielleicht vorstellen, dass man sie noch am ehesten in seinen briefen findet?
allerdings liegen die mir nicht in der originalversion vor und sicher bin ich mir auch nicht  . ttler, helft!
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