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Mystische Verse, Vers 1
Mystische Verse I
So hört
Ihr jungen Engel
die ihren Dienst auf Erden tun
zur Schöpfung
aus dem Licht
Hell funkelnd
in klarer Nacht
kündet nur der Sterne Glanz
von den fernen Orten
an denen Leben
sich vergisst
Wenn Liebe
und Schönheit
in den ewigen Höhen
zu weißer Glut verschmelzen
wird Vollkommenheit
mit Macht geboren
Unwiderstehlich angezogen
wird dann alles Sein
von der rauschenden Sogkraft
seiner selbst
sich wieder
und wieder zu ergehen
aus seiner übergroßen Fülle
In den Schockwellen seiner Explosionen
verstieben schillernd Engelsfunken
magische Muster formend
aus leuchtenden Farben
und klingenden Tönen
und geheime Bindung gebend
den rätselhaften Schatten,
die namenlos und vergänglich
im Spiel der Feuerkräfte flackern
Im schleierhaften Griff
der göttlichen Hand
schmelzen Klüfte
zerbersten Räume
Spinnwebengleich
durchziehen reine Sonnentaue
den Kosmos
da über unermesslichen Abgründen
Sein zum Wir erstrahlt
So kostbar
so wertvoll
wahrhaft heilige Schätze
sind die glänzend heißen Bande
denn in der Weite
und Stille
über den unendlichen Wassern
wo Seelen
sich aus bunten Himmeln
in kalte Dunkelheit ergießen
bis ihre Glut zu Inselstein erstarrt
dort, im nächtlichen Lichtertod
knüpfen ihre Gold- und Silberfäden
das Du
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