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Mystische Verse 4
Mystische Verse IV
Meine Geschwister
wie rätselhaft und geheimnisvoll
erscheint den Menschen doch das Leben
Zu den Schicksalsgezeiten
folgen sie dem Lockruf
aus dem Geisterland
in die flächenhaften Welten
rauschend grüner Tränenmeere
wo im Sonnenglanz der Himmel
Wellenrisse endlos treiben
mit- und ineinander gleitend
vom Zeitpunkt ihrer Fügung an
Da dunkle Stürme toben
schaukeln sie sich wütend hoch
zum gichtbefleckten Bruderkampf
schlagen tosend aneinander
in kalter Strömungszwietracht
Der Einzelwelle Tanz
ist schnell vorüber, kaum zu fassen
das Wasser in sich selbst verloren
unter fernem Horizont
auf dem wir Engel strahlend thronen
und durch launenhafte Wetter
zu unseren Anvertrauten rufen
Besitzt Du die Gelassenheit
in der waagerechten Weite
auf losem Formengrund zu wandeln
Spürst Du die stete Kraft im Wandel
erkennst durch Stoff- und Zahlenvielfalt
das Wesen aller Dinge
Tauchst Du in den Schatten ein
nun, da er unergründlich scheint
die Wirklichkeit zu finden
Zuhause in der Stille
an dem geheimen Ort
darin alle Orte sind
Hinter dem zartem Schleiernebel
wo in Augenblickestiefe
gefallenes Licht verborgen ruht
dem Aussichtslosen Raum zu geben
und der Vergänglichkeit die Zeit
Ungeteilt und frei
tönt es unaufhörlich: „hier“
überall, von jetzt zu jetzt
Unvermittelt, unvorstellbar
Deine Träume zu beenden
in der klaren Selbsterkenntnis
unvorstellbar reinen Seins
12. 03. 08, Pit 63
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Pansensuppe war mein Leben!
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