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Machen Zwei das Gleiche, ist es immer noch nicht das Selbe
Am Samstag war ich auf einer Familienfeier, die in einem Restaurant stattfand. Bis zum Essen hielt sich die Stimmung im Bereich festlich bis feierlich. Während ich noch damit beschäftigt war, meinen Braten zu kauen, waren die Anderen schon fertig und beobachteten mich unverholen. Mein Bruder tendiert dazu mich bei jeder Gelegenheit auf die Schippe zu nehmen und so konnte er sich auch nun nicht bremsen.
"Wisst ihr noch", hob er an ( und mit dieser Einleitung war mir klar, dass der Abend im Desaster enden würde) , damals als er hier ( und "er hier" bin natürlich ich) "noch ein Baby war?"
Zustimmendes Gemurmel auch von denen die mich gar nicht als Baby gekannt haben.
" Man, was hatte der Kleene damals Blähungen und seine Bäuerchen waren auch nicht ohne. Was haben wir uns immer amüsiert. Vor allem darüber, dass sdost gar nicht gelacht hat. Als einziger war er immer Ernst. Wir haben uns bald nass gemacht und er guckte wie ein Auto."
In Erinnerung der alten Zeiten amüsierte die Runde sich nun auch köstlich. Mein Bruder trommelte mit beiden, zur Faust geballten, Händen auf den Tisch und lachte Tränen. Der Ober sah erstaunt zu uns und schüttelte leicht den Kopf. Nun war es an mir, die Stimmung auf den Siedepunkt zu treiben. Nachdem ich den Braten mittels eines Glases Mineralwasser heruntergespült hatte, begehrte die Kohlensäure auf und wollte geräuschvoll entweichen. Wer war ich, dass ich das unterdrückte und so gab ich eine Kostprobe meiner inzwischen zur Meisterschaft gebrachten Fähigkeit mittels Bäuerchen das Röhren eines brünftigen Hirsches zu imitieren. Dieses Bäuerchen war mir recht gut gelungen, klirrten doch sogar die Fensterscheiben. Keine Frage, wäre nun Herbst und ich im Wald, hätte mir der Platzhirsch seine Kühe freiwillig überlassen und wäre in Rente gegangen. Aber, ich war nicht im Wald. Es herrschte eisiges Schweigen und die anderen Gäste waren peinlich berührt. Nur mein 15 jähriger Neffe zollte mir Respekt.
"Untersteh dich" zischte mein Vater, aber es war zu spät. Eine ganze Kaskade an in die Freiheit entlassener Blähungen rundete meine Galavorstellung ab. Schallendes Gelächter meinerseits, betretenes Schweigen der Anderen. Komische Familie, wie man's macht, man macht es falsch
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Frage nicht was ich für dich tun kann, sondern was du für mich tun kannst.
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Geändert von sdost (26.05.2008 um 15:33 Uhr).
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