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AW: schau mich nicht so fischäugig an
Am ersten Tag, Eines
Am zweiten Tag, Zwei
An dritten Tag wären alle Vier auf einmal gestorben.
Als meine Nachbarin wegen der Aufsicht ihrer Fische, mir den Aquarium brachte, hatte sie auch eine Schachtel Futter mit.
Als ich die Schachtel öffnete, um die Fische zu füttern, fiel mir der schwere Geruch des Futters auf und machte die Schachtel nie wieder auf. Auch den Fischen meiner Nachbarin gab ich von dem Futter meiner Fische. Die Nachbarin kehrte aus dem Urlaub zurück und nahm ihren Aquarium entgegen.Aber sie überließ mir das Futter. Ich erwähnte sowas wie, dass es nicht nötig wär, aber sie bestand darauf; sie hätte noch einige Schachteln von. Neben meinem Aquarium stand die Schachtel, die ich nie wieder geöffnet hatte.
Jetzt bin ich über mich selbst verärgert, weil ich sie nicht weggeschmissen hatte. Das Weib, der ich die Schlüssel wegen der Aufsicht für meine Fische gab, soll das Futter von der Nachbarin benutzt haben.
Es war mein erstes Fasten Mahlzeit bei meiner Familie. Die Erste Sms kam einige Minuten vor dem Erstem Gebets Aufruf; " Einer der Fische ist Tod". Meinte bei mir, könnte ja vorkommen. Jedes Lebewesen hat das Recht zu sterben. Bettete darum, dass der verstorbene Fisch hoffentlich nicht "gamzelim" wär und fingen an zu essen. Plötzlich war mein Appetit verschwunden.
Eigentlich ist es nicht ma groß wie ein Finger, halt eine kleiner Fisch. Aber selbst wenn seine Gräte mit im Halse stecken geblieben wäre, hätte es nicht so sehr weh getan
Aus den sms, die an den anderen Tagen ankamen, ging hervor, dass keines der Fische mehr lebte. Ich weiß nicht, ob ihr Tod tatsächlich durch das schlecht riechende Futter oder weil ich sie alleine ließ eintrat, ich kann es nicht wissen. Ich wollte nicht glauben, dass sie gestorben wären, aber zog es auch nicht in Betracht, dass das Weib lügen würde, um solch einen blöden Scherz zu machen. Als die letzte sms ankam, war meine Mutter bei mir, sie fragte mich, ob was geschehen wäre, da ich traurig ausschaute.
Meine Fische sind gestorben, Mama. Meine Mutter schaute mich mit leeren Blicken an.
Für meine Mutter waren es schließlich Fische. Nur Fische. Sie wußte nichts zu sagen. Sie schaute mich mit Augen an, die die Schwere meiner Traurigkeit zu verstehen versuchten
Es ist egal, Mama, wollte sie eh abgeben. Sie waren schwer zu pflegen, ich hatte es leid.
Mein Sohn, es ist egal, kaufst dir neue, sagte sie...
Ah, Mutter, ah. Wenn du wüßtest, dass dein Sohn auch ein Fisch ist.
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