Ich ging eine Straße entlang,
am Eingangsschild stand "Leben".
So kam ich an einem Haus vorbei,
über der Haustür ward geschrieben "Kindheit".
Das Haus hatte viele verschiedene Türen,
"Freude" und "Spass" stand immer offen,
"Leid" und "Trauer" manchmal auch,
doch eine eine Tür ward immer verschlossen...
auf ihr stand "Vater".
Ich verließ das Haus sobald darauf,
die Türen wurden zu klein, die Gänge zu schmal für mich.
Ich lief weiter den Pfad des Lebens.
Vorbei an Bächen, Flüssen und Seen,
vorbei an Wäldern, Strauch und Geflecht,
vorbei an Ruinen...
All das nennt nahm ich im mit in einen kleinen Sack,
und schrieb drauf "Erfahrung".
So kam ich pflugs zum zweiten Haus,
es wirkte wesentlich größer als das erste.
Jedoch war das Dach noch nicht fertig,
und an manchen stellen es noch nicht richtig verputzt.
Ich betrat das Haus mit Namen "Jugend"
und fühlte mich sogleich heimisch darin.
Ein bissl chaotisch war es wohl,
und manchmal auch ein bissl mehr als das.
Die Tür "Mutter" wurde öfter mal zugeknallt,
und vor die Tür "Wut" einen Stopper installiert.
Man entdeckte in diesem Haus immer mehr Türen,
u.a. wo draufstand "Liebe".
Der Schlüssel musste erst gefunden werden,
doch mit 15 hatte ich ihn das erste mal parat...
Es war mein Herz.
Neben diesen Zimmer befand sich der Raum "Einsamkeit",
im Laufe der Zeit besuchte ich diesen Raum öfter,
und irgendwann verlor ich den Schlüssel zur Liebe.
Ich richtete mir die "Einsamkeit" schön ein...
mit großer Couch und Kühlschrank.
Irgendwann vergaß ich die anderen Räume um mich rum,
Ich vergaß wie sich Freude anfühlt...
Ich vergaß wie es sich anfühlt jemanden etwas zu bedeuten...
Ich vergaß wie es ist geliebt zu werden...
Ich vergaß wie es ist zu lieben.
Und die Couch bei der Einsamkeit wurde immer gemütlicher.
Doch bevor ich mein Leben vergeuden wollte,
machte ich mich auf und zerbrach die Ketten der Selbstzweifel
die sich zwischenzeitlich um mich gelegten hatten, wie eine 2. Haut.
So rannte ich vor der "Jugend" davon,
packte mir alles was ich tragen konnte in meinen Sack voller Erfahrungen
und machte mich somit erneut auf dem Weg.
Nun lauf ich nun den Weg entlang,
der mir beschrieben als "Pfad des Lebens",
so verwirrend er mich manchmal leiten mag,
so müde ich von den ganzen Auf und Ab auch werde...
Ich laufe weiter.
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So das waren jetzt mal ein paar Gedanken von mir, über mein Leben.... keine Ahnung was mich dazu gebracht hat das hier zu schreiben...
Bevor hier irgendjemand über Sinn oder Unsinn debattiert: Ich nenn es mal künstlerische Freiheit, diesen Text zu verfassen ;)
In diesem Sinne, gehabt euch wohl auf eurem Weg.
MfG Shaffty
PS: Das englische Original veröffentliche ich erstmal nicht, sonst kommt ja Chayenne und meckert wieder über mein irish-language-style
