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Zitat von Renée
Danke, Anouk, für diesen Beitrag.
Ich habe nur noch eines hinzuzufügen: Die Katholiken unter uns nehmen den Karfreitag nicht wirklich ernst, für sie ist der Sonntag der wichtige Feiertag, während der Freitag für die Protestanten der höchste Feiertag im Jahr ist...
Führt immer wieder (auf Dörfern und so) zu Ärgernissen, weil die Katholiken grundsätzlich am Karfreitag ihre Fenster putzen und die Wäsche waschen und draußen aufhängen, obwohl sie genau wissen, dass das für die Protestanten an diesem Tag ein Dorn im Auge ist...
LG
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renee...
das stimmt so nicht, zumindest aus meiner erfahrung.
meine freundin ist katholikin, auch für sie ist der karfreitag ein wichtiger feiertag.
sie geht dann immer in die messe, zum beichten.
und hält sich auch an das fisch-essen..usw
gestern hatte sie geburtstag. sie würde nie auf die idee kommen ihren geburtstag am karfreitag zu feiern.
ich denke sogar das die katholiken diesen feiertag ernster nehmen als die evangelischen.
was die uneinigkeit der christen und der gläubigen im allgemeinen angeht..
gerade dieses ist für mich die entscheidung gewesen, mich zu entfernen von der religion.
wieviel leid ist im namen des herrn, auf erden, verbreitet worden.
weil fehlgeleitete schäfchen, von wirren predigern aufgehetzt, in kriege ziehen um eben das wort des herrn zu verbreiten.
religion hat seit bestehen der menschheit, mehr übel gebracht als gutes..
jesus, als person, fand ich klasse. der hat mit der faust auf den tisch geschlagen. hat die tempel kritisiert als das was sie waren..protzbauten die arme beeindrucken sollen, damit die armen noch mehr kohle rausrücken um neue protzbauten zu bauen.
er kritisierte die mächtigen und das hat letztendlich dazu geführt das sie ihn am kreuz getötet haben.
wobei es dem damaligen regenten eigentlich gar nicht so recht war, bzw wohl auch egal.
aber da die kirchenfürsten so einen druck auf ihn ausgeübt haben, sah er sich gezwungen dieses urteil zu fällen.
selbst seine ehefrau hat für jesus gesprochen, da er kurz vorher ihr kind geheilt hat.
aber gegen die allmacht der kirchen, die ängste der menschheit geschickt auszunutzen wissen, hatte er keine chance..
und auch heutzutage geht es den kirchlichen institutionen aussschliesslich darum ihre macht zu vergrössern..ob der chef nun papst heisst oder anders ist egal..
die fastenzeit in unserem kulturkreis ist, nach meiner meinung, auch aus anderen beweggründen entstanden.
es ist einfach die jahreszeit in der es am wenigsten zu essen gibt ( gab), die natur fährt auf sparflamme.
und wenn du hungrige mäuler vor der kirchentür stehen hast, die sagen hilf..
was liegt näher als eine fastenzeit einzuführen..dann bekommt der knurrende magen wenigstens einen sinn.
lg marion :-)