Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung. Wer/Was/Wie bin ich? |

29.12.2007, 17:01
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Mr. Turkish Talk 2008
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AW: Evolutionstheorie?
Zitat:
Zitat von icerimabi
um an etwas glauben zu können, muss man was haben, wo man sich festhalten kann.
wenn man ein haus sieht, weiß man, dass dieses haus ein mensch gebaut hat.
welche logik kann behaupten, dass dieses haus von alleine entstanden ist?? das ist doch schwachsinn.
und ein haus ist gegen die erde so billig und einfach, dass man denken sollte:
wer hat die erde gebaut? von alleine kann ja nichts entstehen. das sagt ja auch die physik.
von alleine KANN NICHTS ENTSTEHEN. da aber doch was entstanden ist, muss es was geben, dass zwar erschafft, selbst aber nicht erschaffen worden ist. das ist gott.
da es einen einzigen erschaffer geben muss, kann es auch nur eine religion geben, die wahr ist. wer sucht, der findet...
wie gott den menschen aber erschaffen hat, weiß man nicht. wer weiß? die ersten menschen sind adam und efa, das lehrt uns die religion. aber wie das genau passiert ist und wie das weiter ging, kann ich nicht sagen...
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Nach Deiner Theorie zwingt sich die eine blasphemische Frage auf: Wer erschuf dann Gott? Denn wie Du schreibst: "von alleine KANN NICHTS ENTSTEHEN."
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Friede zu Hause, Friede in der Welt - Mustafa Kemal Atatürk
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29.12.2007, 17:01
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TT-Schreck
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AW: Evolutionstheorie?
Zitat:
Zitat von Ottoman
70% der Gene zwischen Mensch und einer Taufliege sind identisch. Damit möchte ich nur unterstreichen, dass vermeindlich nur ein paar Prozent dennoch sehr viel ausmachen können.
Missing Link: Braucht man den Missing Link? Ich denke auch ohne dieses Teil sehen unsere Vorfahren sehr tierisch aus 
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Da sich alles aus dem gleichen Ursprung entwickelt hat, müssen auch Übereinstimmungen dasein. 70% hört sich viel an, in der Sache ist es aber ein gewaltiger Unterschied
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Liebe Simone, lieber VZD. Ich vermisse euch ganz doll
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29.12.2007, 17:04
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AW: Evolutionstheorie?
Zitat:
Zitat von sdost
Steht das nicht im Koran? In der Bibel ist es detailiert beschrieben aber die ist ja auch gefälscht 
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doch das steht schon drinn, aber ich mein die art und weise, wie das passiert ist..
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29.12.2007, 17:05
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TT-Schreck
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AW: Evolutionstheorie?
Zitat:
Zitat von icerimabi
doch das steht schon drinn, aber ich mein die art und weise, wie das passiert ist..
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Lies die Bibel, da steht oft mehr drin als im Koran
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29.12.2007, 17:08
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TT-Überall-Mitmischer
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AW: Evolutionstheorie?
Die Natur und ihre Lebewesen wurden nicht fix und fertig erschaffen.
Die DNA ist so, dass sie durch fehlerhafte Kopien Mutationen hervorbringt. Das macht das Leben generell so anpassungs- und überlebensfähig. Das gilt auch für den Menschen, aber jedem bewusst wird es, der von einem antibiotikaresistent gewordenen Krankheitbakterium erwischt wird.
Wenn der Mensch fertig erschaffen wurde, war er da grün, blau, gelb, schwarz oder weiß, Albino, hatte er Heuschnupfen, konnte er Milch verdauen, war er rot-grün blind (wie ich), hatte er MS, Veitstanz, war er Bluter, Mogoloith oder hatte er gar das Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom. Wie kann ein fertig ausgereifter Mensch unterschiedlich dämliche Nachkommen haben?
Der einzelne Mensch ist im übrigen nicht nur ein Mensch, ein einzelnes Lebewesen, sondern ein Lebewesenmutterschiff, besiedelt von unzähligen unterschiedlichen Bakterien ohne die er nicht leben könnte, besiedelt von Parasiten, denen er Heimstatt ist.
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Im Osten geht der (Halb)mond auf.
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29.12.2007, 17:15
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TT-Überall-Mitmischer
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AW: Evolutionstheorie?
Zitat:
Zitat von icerimabi
von alleine KANN NICHTS ENTSTEHEN. da aber doch was entstanden ist, muss es was geben, dass zwar erschafft, selbst aber nicht erschaffen worden ist. das ist gott.
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Das ist doch genau der Widerspruch:
Wenn von alleine nichts entstehen kann, wie kann es dann einen Gott geben.
Wer hat ihn erschaffen?
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Im Osten geht der (Halb)mond auf.
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29.12.2007, 19:50
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AW: Evolutionstheorie?
Zitat:
Zitat von alterali
Das ist doch genau der Widerspruch:
Wenn von alleine nichts entstehen kann, wie kann es dann einen Gott geben.
Wer hat ihn erschaffen?
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alles auf dieser welt hat eine ursache, die selbst wieder rirkung einer anderen ursache ist. Es muss aber eine erste ursache geben, von der , wie soll ich sagen,. die ursache-wirkungskette ihre ausgang nahm. verstehen sie? und diese erste ursache ist gott.
da hören die gesetzte der physik auf. gott gab es schon immer.
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29.12.2007, 20:17
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TT-Gelegenheitsposter
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h aaaaaaaaaaaaaaaaa lt!
bonjour
Zitat:
Zitat von alterali
Der einzelne Mensch ist im übrigen nicht nur ein Mensch, ein einzelnes Lebewesen, sondern ein Lebewesenmutterschiff, besiedelt von unzähligen unterschiedlichen Bakterien ohne die er nicht leben könnte, besiedelt von Parasiten, denen er Heimstatt ist.
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h aaaaaaaaaaaa lt!
das steht nicht so in der bibel!
gott kam aus seinem werktstattkeller hierher und brachte den mann fix und fertig auf dieser schönen erde (Kain glaube ich heisst der kerl in der Barby-Welt)
und dann sah er dass was fehlte und er kein baustoff mehr hatte.
also klaute er kain eine rippe und sonstwas aber das nicht (braucht er noch für barby) und ging ins keller zurück und brachte dann barby auf dieser schönen erde.
von deinen mücken, flöhen, mykosenpilze, bakterien etc. steht nichts aber gar nichts in der bibel...
salut
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29.12.2007, 22:25
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AW: Evolutionstheorie?
Hallo Solresol,
der erste Mensch nach der Bibel war Adam, aus einer Rippe von Adam wurde Eva erschaffen. Kain und Abel waren der erste und zweite Sohn von Adam und Eva.
Zur Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_und_Eva
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Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.
Aldous Huxley
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30.12.2007, 01:13
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AW: Evolutionstheorie?
Um Missverständnissen vorzubeugen:
Ich bin Kein Kreationist!!
Dennoch, die materialistische Evolutionstheorie, so wie sie heute gelehrt wird, halte ich für unrealistisch.
Ich glaube, dass Wissenschaftler eines Tages weitere Lebenszusammenhänge erkennen werden, aus denen hervorgeht, dass diese These aufgrund unzureichender wissenschaftlicher Erkenntnisse ebenso falsch und "konstruiert" ist, wie es die lange Zeit herrschende Annahme war, die Erde sei flach bzw. das Zentrum des Universums. Die etablierte Wissenschaft wird indes als Sachwalter des anerkannten Wissens ebenso wie die Kirche damals zunächst versuchen, diese neue Erkenntnis zu widerlegen.
Das Evolutionsgesetz der Auslese halte ich für zureffend.
Dieses Gesetz beeinflusst aber nicht das genetische Erbgut.
Das Evolutionsgesetz der Mutation und darauf beruhend der Variation halte ich als Erklärung für die Entstehung und Entwicklung der Arten für unzutreffend.
Bei nährer Betrachtung entpuppt sie sich als abwegige Indizienkette.
Die Gene sind die Träger der biologischen Funktionen eines Lebewesens. Dadurch repräsentieren sie gleichsam seine Zugehörigkeit zu einer ganz bestimmten Art.
Grundsätzlich gilt: eine biochemische Mutation des Erbguts kann je nach Art der Veränderung im Hinblick auf mögliche neue Eigenschaften neutral, förderlich oder schädlich für das betroffene Individuum sein.
In jedem Fall repräsentiert das betroffene Individuum genetisch zunächst eine Übergangsform, man könnte auch sagen: eine genetische Variation.
Wenn diese Übergangsform sich (Im Rahmen der natürlichen Auslese, der Selektion) etabliert hat, spricht man von einer neuen Art.
Wenn es zutrifft, (umstritten) dass die Mutation des Erbguts ein fortwährendes Phänomen ist, das sie gleichsam "ständig vorkommt", folgt hieraus zwingend, dass es vor genetischen Übergangsformen nur so wimmeln müsste, dass es sogar wesentlich mehr Übergangsformen als Arten geben müsste.
Das scheint jedoch nicht der Fall.
Bis auf vergleichsweise unkomplizierte Kleinstlebewesen (Viren, Bakterien- und auch hier sind die wissenschaftliche Ergebnisse und Schlussfolgerungen nicht eindeutig) sind meines Wissens nach keinerlei erfolgreiche Veränderungen im Bauplan von Lebewesen aufgrund Mutation bekannt, geschweige denn bewiesen.
Es gibt keine einzige bekannte echte Übergangsform, die als schlagkräftiger Beweis dienen könnte.
Ein Beispiel, das zu Unrecht immer wieder gerne genommen wird, ist der heute vorkommende "Schlammspringer" den man gerne als etablierte Übergangsform zwischen Wasser- und Landlebewesen heranzieht. Diese Annahme ist wissentschaftlich gesehen völlig haltlos und entbehrt jeglicher Grundlage. Gleiches gilt für den archäopterix, den sog. Urvogel, der die evolutionäre Abstammung der Vögel von den Reptilien belegen soll. Beides sind Lebewesen eigener Art, alles andere ist Interpretation.
Es wird angenommen, die Evolution konnte stattfinden, wie angenommen, weil sie soviel Zeit hatte.
Diese Annahme ist nicht plausibel.
Bis zur sog. kambrischen Explosion vor geschätzt 550 Mio Jahren gab es nur Wasserkleinstlebewesen, Amöben, Blaualgen etc. Dann traten "explosionsartig" an den verschiedensten Orten die ersten Gliederfüsser auf (Trilobiten, Anthropoden).
Vor geschätzt 440 Mio Jahren erschienen dann die ersten Fische, die aber 50 Mio Jahre später erst einmal wieder ausstarben.
Auf die Zeit vor 350 Mio Jahren schätzt man die ersten zu den Gliederfüssern gehörigen Insekten, von denen vor 250 Mio Jahren fast 90% wieder ausstarben.
Anschliessend kam es im Zeitraum von "nur" 100 Mio Jahren zur Enstehung einer Vielfalt von grossen komplexen Landlebewesen inkl. Dinosaurier.
- und es gibt keine einzige bekannte Übergangsform, nur Vermutungen aufgrund der unterstellten Evolutionstheorie.
Hier zeigen sich mE nach die Auswirkung selektiver Wahrnehmung in der Wissenschaft unter dem Eindruck dessen, was als unumstösslicher Wissensbestand vermutet wird.
Es gibt ernstzunehmende Kritiker der Evolutionstheorie (wieder: Keine Kreationisten), die annehmen, diese wäre schon mathematisch undenkbar.
Für den Bauplan eines komplexen Sinnesorgans, wie das Auge oder der Lunge seien, ausgehend von einem augenlosen, lungenlosen Lebewesen unzählige Mutationen nötig, die schon mit der angenommenen natürlichen Mutationsrate nicht erklärt werden könne.
Abgesehen davon stellt sich hier ebenso die Frage: Wie sieht es in der Zwischenzeit aus? Wo sind die unzähligen Übergangsformen? Wie haben sich diese Variationen mit den noch nicht funktionalen genetischen Anlagen im Rahmen der Selektion gehalten?
Es gäbe hierzu noch eine Menge zu sagen, aber ich es belasse es zunächst einmal bei diesem Denkansatz.
Um einem möglichen weiteren Missverständnis vorzubeugen, noch eine letzte Bemerkung:
Selbstverständlich gibt es eine Entwicklung in der Materie bzw. in der Biologie und selbstverständlich gibt es genetische Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebensformen.
Ich glaube nur nicht an den kausalen Zusammenhang zwischen der Entwicklung/Variation der Arten und dem Phänomen der Veränderung des Erbguts durch Mutation.
VG
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